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Auf ein wuchtiges Nein folgte in Tafers ein rasanter Entwicklungsschub

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Autor: karin aebischer

Agglomeration Freiburg ja oder nein? Das war zu Beginn der laufenden Legislaturperiode die grosse Frage in Tafers. «Ein leidiges Thema», sagt Josef Cattilaz, zu Beginn der Legislatur Vize-Syndic hinter Roman Schwaller und seit Anfang 2009 nun Gemeindepräsident. Der Gemeinderat sei sich schnell einig gewesen, dass ein Beitritt nicht das richtige sei für den Bezirkshauptort.

Eine Konsultativabstimmung sollte Klarheit schaffen. Am 16. Dezember 2007 sprachen sich die Bürgerinnen und Bürger mit 822 zu 168 Stimmen gegen den Beitritt zur Agglomeration Freiburg aus. Daraufhin stellte Tafers das Austrittsgesuch und wurde am 19. Februar 2008 aus dem provisorischen Perimeter der Agglomeration Freiburg entlassen.

SP nicht gleicher Meinung

In den Augen der CSP hat der Gemeinderat damit richtig gehandelt. «Die Bürger haben die Konsultativabstimmung sehr geschätzt», sagt Marlies Sturny, Präsidentin der CSP Tafers. Ihre Partei stellt mit fünf von neun Gemeinderätinnen und Gemeinderäten die Mehrheit der Taferser Exekutive. Auch Thomas Rauber, CVP-Vertreter und Vize-Präsident der Finanzkommission, bezeichnet die Konsultativabstimmung als wichtigen Schritt.

Anders tönt es bei der SP Tafers, die zurzeit keinen Vertreter im Gemeinderat hat. Ihr habe die Art, wie der Gemeinderat von Tafers den Beitritt zur Agglomeration Freiburg bekämpft habe, nicht gefallen, sagt Bernadette Catillaz-Kaufmann: «Als Bürger hat man gar nicht gewagt, für den Beitritt zur Agglomeration zu sein.»

Innerhalb der Gemeindegrenzen hat Tafers in den vergangenen fünf Jahren viele Projekte realisiert. Zum Beispiel den Umbau des Vinzenzhauses zu Alterswohnungen, den Verkauf von 16 gemeindeeigenen Bauparzellen in der Engelsmatte, die schon lange geplante Sanierung der Rohrstrasse, die neue Regelung der Eigentümerverhältnisse des Sensler Museums sowie die Senkung der Steuern. «Es ist wahrlich viel gelaufen», sagt CVP-Vertreter Thomas Rauber und erwähnt auch die zwei neuen Überbauungen Dorfmatte und Maggenbergmatte mit insgesamt 160 Wohnungen.

Dieses rasche Wachstum der 2800-Seelen-Gemeinde müsse im Auge behalten werden. «Diese Entwicklung stellt die Gemeinde vor Herausforderungen.»

Gesundes Selbstbewusstsein

Thomas Rauber stellt dem Taferser Gemeinderat ein gutes Arbeitszeugnis aus. «Die Gemeinde hat heute ein gestärktes und gesundes Selbstbewusstsein. Wir sind gerüstet für die Zukunft.» Die CVP Tafers selbst, welche noch ohne Vorstand dasteht, sei wieder im Aufbau.

Im Grossen und Ganzen ist auch SP-Vertreterin Bernadette Catillaz-Kaufmann mit der Führung des Gemeindehaushalts zufrieden. Im Sozialwesen gäbe es keine Kritikpunkte und auch der Finanzhaushalt werde sehr gut geführt. Die Steuersenkung hat sie jedoch nicht mitgetragen. «Es fehlte dem Gemeinderat an Visionen», sagt Catillaz-Kaufmann. Statt dass im Portemonnaie jedes Einzelnen mehr übrig bleibe, hätte das Geld besser in Gemeinschaftsprojekte wie einen Sozialwohnungsbau oder in den Langsamverkehr investiert werden sollen.

Gute Zusammenarbeit

CSP-Präsidentin Marlies Sturny ist mit der Arbeit des Gemeinderates vollends zufrieden. «Und dies sage ich nicht nur, weil die CSP die Mehrheit hat», sagt sie. Vor allem die Zusammenarbeit unter den Ratsmitgliedern funktioniere sehr gut.

Ammann Josef Cattilaz blickt zufrieden auf die Legislaturperiode zurück. Der Wechsel des Gemeindepräsidiums sei reibungslos verlaufen. Zwei Ziele habe der Gemeinderat jedoch nicht erreicht. Zum einen die Realisierung des Kreisels an der Mariahilfstrasse, zum anderen die Planung des neuen Werkhof- und Feuerwehrgebäudes. Für die Neugestaltung der Liegenschaft «Alte Tröchni», auf der zurzeit der Werkhof steht, werde er gleich zu Beginnn der neuen Amtsperiode eine Kommission einsetzen. «Sofern ich wieder mit dabei bin», sagt Josef Cattilaz.

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