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Auf Mithilfe der Universität angewiesen

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«Montena» will mit einem neuen Produkt eine neue Erfolgsstory schreiben

Autor: Von ARTHUR ZURKINDEN

Die heutige Montena, die hauptsächlich in Matran und Rossens beheimatet ist, ist im Jahre 1903 von drei polnischen Physikern der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg gegründet worden. «Mit all den ?Spin-offs?, die aus der Montena entstanden sind, wurden seither weit über 1000 Arbeitsplätze geschaffen», betont Werner Hirschi, CEO der Montena EMC in Rossens, der ebenfalls für neue Geschäftstätigkeiten zuständig ist.

Ideen verifizieren

Er gibt gleichzeitig mit Montena-Verwaltungsratspräsident José L. Cortes zu verstehen, dass das Freiburger KMU auch heute auf die Zusammenarbeit mit der Universität und Fachhochschulen angewiesen ist. «Wir können als KMU nicht Grundlagenforschung betreiben. Wir haben Ideen, aber wir wollen sie mit unserem Know-how verifizieren, ob sie auf dem Markt eine Erfolgschance haben. Dank der Zusammenarbeit mit der Universität können wir dann rasch entscheiden, ob wir das Produkt auch entwickeln und lancieren», erklärt Cortes.Diese Verifizierung für ihre neue Idee möchte Montena an der Physikabteilung der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Uni Freiburg vornehmen. «In Freiburg ist ein grosses Wissen vorhanden. Wir haben mit der Naturwissenschaftlichen Fakultät von Freiburg bisher stets gute Erfahrungen gemacht», hält Hirschi fest.In diesem Zusammenhang liessen sich am vergangenen Freitag rund 15 Montena-Vertreter (Verwaltungsräte, Direktoren der Montena-Unternehmen und Ingenieure) an einer Weiterbildungstagung an der Physikabteilung unter der Leitung von Professor Andreas Züttel über erneuerbare Energien informieren. «Wir erwarten von der Schule auch Inputs», fährt Cortes fort, der hofft, dass die Idee als KTI-Projekt (Kommission für Technologie und Innovation) verwirklicht werden und dabei von Forschungsgeldern des Bundes profitieren kann.

Langer «Reifeprozess»

Cortes schätzt, dass es fünf bis zehn Jahre dauert, bis aus der Idee ein Produkt wird, das sich auf dem Markt erfolgreich durchsetzt. Die Idee, aus Wärmeverlust elektrische Energie zu gewinnen, ist nicht neu. Montena möchte aber ein einfaches Produkt mit kostengünstigen Materialien entwickeln. «Heute muss ein Produkt 30 Prozent besser und 30 Prozent billiger sein, um ein anderes, bestehendes Produkt zu verdrängen», gibt Cortes zu verstehen. «Es wird aber das Energieproblem auf der Welt leider nicht lösen», fügt er bei.

Weltweit führende Rolle

Ideal wäre für Montena, wenn ein Doktorand der Physikabteilung ihr neues Projekt begleiten würde. Dies war schon einmal der Fall, als die damalige «Montena Components AG», die im Jahre 2002 an die US-Firma «Maxwell Technologies» verkauft wurde, die «Supercaps» entwickelte. Montena ist der wichtigste Aktionär dieser US-Firma, die in Rossens 120 Mitarbeiter beschäftigt. Die Supercaps speichern elektrische Energie äusserst effizient, liefern Stromstösse, welche die Leistung von praktisch allen elektronischen Apparaten und Systemen verbessern, und arbeiten zuverlässig während der ganzen Lebensdauer der Proudukte, in die sie integriert sind. «Es ist eine Kombination von Kondensatoren und Batterien», erklärt Hirschi. Die Maxwell Technologies Inc. hat sich als Ziel gesetzt, eine weltweit führende Rolle im Bereich der Supercaps in ausgewählten, stark wachsenden Märkten zu erzielen, wie das Unternehmen selber mitteilt. Montena hofft, dass nun auch ihre neue Idee eine ähnliche Erfolgsstory schreiben kann.

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