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Auf Stippvisite in Bulle

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Autor: frank stettler

Aaron Beyene, Reto Schenkel, Rolf Fongué, Marc Schneeberger und Alex Wilson bei den Männern sowie die Freiburgerin Michelle Cueni, Jacqueline Gasser, Joelle Curti, Aurélie Humair, Marisa Lavanchy, Lea Sprunger, Muijinga Kambudji und Clélia Reuse bei den Frauen werden bei der kantonalen Meisterschaft in Bulle als Gäste an den Start gehen. Die nationale Elite der Sprinterinnen und Sprinter feilt im Greyerz an ihrer Form. Denn die 4-mal-100-m-Staffeln der Frauen und Männer arbeiten weiter daran, sich für die Olympischen Spiele in London zu qualifizieren.

«Die Meisterschaften in Bulle sind ein willkommenes Einzel-Training unter Wettkampfbedingungen», sagt der Freiburger Laurent Meuwly, der Staffel-Verantwortliche von Swiss Athletics. Die Frauenstaffel ist nahe an der Qualifikation für die Olympischen Spiele dran. Am 2. Juni liefen die Schweizerinnen in Genf neuen Landesrekord (43,81 Sekunden) und stiessen so auf Rang 16 in der Weltrangliste vor, welcher mit der Teilnahme in London verbunden ist (siehe Box). «Leider wurden wir tags darauf von Weissrussland bereits wieder von diesem Platz verdrängt», so Laurent Meuwly. Nichtsdestotrotz glaubt er weiter an die Qualifikation. «An der EM Ende Juni in Helsinki können wir wie alle europäischen Staffeln nochmals eine gute Zeit laufen. Für die anderen wird es schwieriger. Ich hoffe, dass wir noch den einen oder anderen Zehntel schneller laufen können.»

Die Qual der Wahl

Seit einem Jahr arbeitet Laurent Meuwly intensiv am Staffel-Projekt. Dabei hat der Freiburger die Qual der Wahl. Die Konkurrenz bei den Sprinterinnen ist gross. «Die besten acht liegen sehr nahe zusammen. Aber mir ist es lieber, ich habe Auswahl. Fällt eine aus, bleibt das Niveau trotzdem erhalten.» Wer an die EM reisen darf, steht noch nicht fest. Die Chancen für die Freiburgerin Michelle Cueni – welche in Genf teil der Rekord-Staffel war – seien aber intakt, so Meuwly. «Ich möchte möglichst viele Athletinnen nach Helsinki mitnehmen. Cueni hat gute Chancen.» Entscheidend wir mitunter ihr Abschneiden in Bulle sein. Noch völlig offen sei hingegen, wer bei einer allfälligen Qualifikation mit nach London dürfe, sagt Meuwly.

Dass die Männerstaffel an Olympia starten wird, scheint auf den ersten Blick kaum realistisch. Mit Rang 20 liegt die Schweiz vier Plätze hinter der Qualifikation. «In Rom lief die Staffel eine gute Zeit (Red.: 39:08). Es dürfte schwierig sein, viel besser zu laufen. Viel hängt von der Konkurrenz ab und wie viel Risiko sie bei den nächsten Starts eingehen wird. Bei den Männern ist alles viel enger. Mit einer guten Zeit bist du schnell im 12. oder 13. Rang», so Laurent Meuwly.

Trainiert die Schweizer Frauenstaffel: der Freiburger Laurent Meuwly.Bild Alain Wicht/a

Pascal Mancini: Ende Monat gibt es Neuigkeiten

Grosser Abwesender in Bulle ist Pascal Mancini. Der Freiburger Sprinter wurde im Dezember zunächst wegen des Gebrauchs von Ritalin ohne die nötige Dispens verwarnt und soll dann von seinem Arzt versehentlich Nandrolon injiziert erhalten haben. Er kam einer Suspendierung durch einen Rückzug von der Wettkampftätigkeit zuvor. Mancini wurde inzwischen von der Disziplinarkammer für Doping angehört. «Ende Monat sollten, wenn noch kein Entscheid, dann zumindest neue Informationen folgen», sagt sein Trainer Laurent Meuwly. «In der Zwischenzeit trainiert er normal weiter.»fs

4-mal 100-Meter

16 beste Nationen starten in London

Damit sich die Schweizer 4-mal-100-Meter-Staffeln der Frauen und Männer für die Olympischen Spiele 2012 in London qualifizieren, ist jeweils ein Rang unter den 16 weltbesten Nationen gefordert. Es zählt der Schnitt der zwei besten Zeiten, welche in der noch bis zum 2. Juli dauernden Qualifikationsphase gelaufen werden. Momentan liegen die Schweizerinnen in der Weltrangliste an der 17. Position, die Männer werden zurzeit als Nummer 20 geführt. fs

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