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Aufrüsten für den Abstimmungskampf

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«Das Jahr 2019 wird ein entscheidendes Jahr für den Schiesssport sein.» Mit diesen Worten läutete Grossratspräsident Roland Mesot (SVP) am Samstag die Delegiertenversammlung der Freiburger Schützen in Sâles ein. Mesot sagte zu den rund 230 Schützen und über 90 Gästen, dass in der Willensnation Schweiz die Freiheit Hand in Hand mit der Verantwortung gehe. «Das Kollektiv vertraut dem Einzelnen. Bei der Abstimmung um das Referendum vom 19. Mai wird auch unsere gesamte Politik infrage gestellt», so Mesot.

Unterstützung bekam Mesot am Samstag gleich von mehreren Rednern. Für Ruedi Meier, Vorstandsmitglied des Schweizer Schiesssportverbands (SSV), stellt die Bekämpfung des Terrorismus im Zusammenhang mit dem neuen Waffengesetz nur einen Vorwand zur Entwaffnung der Bürger dar. «Es ist nicht eine Anpassung des Gesetzes, sondern eine klare Verschärfung», sagte Meier. «Vergessen wir nicht, dass die Wirksamkeit des Gesetzes alle fünf Jahre neu überprüft werden wird», fügte er an. Das heisse konkret, dass eine Verschärfung auf Dauer nicht verhindert werden könne. Für den Abstimmungskampf zeigte sich Meier zuversichtlich. «Der SSV feiert im Jahr 2024 sein 200-jähriges Bestehen. Mit so einer langen Tradition werden wir auch den aktuellen Abstimmungskampf erfolgreich bestreiten können.» Der Co-Präsident des Referendumskomitees, Nationalrat Jean-François Rime (SVP), warnte vor dem für Schützen und Jäger gefährlichen Waffengesetz. «Denkt ihr, dass das neue Gesetz für Kriminelle und Terroristen etwas ändern wird?», fragte Rime rhetorisch.

Armee auf Bundesratskurs

Brigadier Hugo Roux, der sich in seiner Ansprache über die lebendige Schiesssporttradition freute, da sie für die Jungen einen ersten Kontakt mit dem Militär darstelle, konnte den Schützen keine Unterstützung von Armeeseite her zusichern. «Die Armee Schweiz vertritt die Haltung des Bundesrats», zitierte er den Armeechef Philippe Rebord. «Für den Soldaten ändert sich nichts, er darf seine Waffe nach Hause nehmen.»

Ausblick auf Schützenfeste

Ruedi Meier stellte den Delegierten in einem weiteren Programmpunkt das 58. Eidgenössische Schützenfest in Luzern vor. Das Fest, das im Sommer 2020 steigen wird, dürfte rund 40 000 Schützen und 100 000 Besucher anziehen.

Das diesjährige Kantonale Schützenfest, das im Sensebezirk ausgetragen wird, wurde von OK-Präsident Ruedi Vonlanthen beworben. «Wir sind auf dem besten Weg, den Schützen der ganzen Welt ein unvergessliches Fest zu bieten», freute er sich. Aktuell habe es bereits 5 777 Einschreibungen, es gäbe aber immer noch freie Plätze. Der OK-Präsident merkte an, dass sich von den 3 800 Freiburger Schützen erst 1 200 angemeldet hätten. «An diesem einzigen Westschweizer Kantonalfest bekommen alle Teilnehmer eine Gratisfahrt mit den Kaisereggbahnen und 100 Franken Ermässigung bei der MOB. 120  Franken Gewinn, ohne auch nur einen einzigen Schuss abzufeuern!», warb Ruedi Vonlan­then, bevor er mit finsterer Miene einen Schwenker zum Abstimmungskampf machte. «Vielleicht wird das ja unser letztes Schützenfest in diesem Rahmen sein», so Vonlanthen. Mit seinem Ausruf: «Weil man uns wegen des Brüssel-Diktats entwaffnen will!» erntete er Publikumsapplaus.

Nachwuchs

Jugendförderung ist eine Priorität für die Schützen

Die Nachwuchsförderung ist dem Präsidenten des Freiburger Kantonalschützenverbands (FKSV), Fritz Herren, ein grosses Anliegen. «2018 hatten wir 807 Jungschützen. Wir müssen den Nachwuchs weiterhin motivieren und uns fragen, welches die beste Taktik ist, um die Jungen auch in den Vereinen zu behalten», so Herren. Als beispielhaft im Ausbildungsbereich nannte er die Pistolenvereine. «Wir sind aber alle gefordert, Schiesslehrer und Trainer auszubilden», fügte Herren an.

Jean-Marc Bielmann, Verantwortlicher für die Ausbildung, freute sich über die Erfolge der Jungschützen. «Welch ein Stolz, die Junioren des Kantons zu vertreten», sagte Bielmann und hob hervor, dass die Erfolge der Jungschützen das Ergebnis von grossem Einsatz und der Unterstützung durch die Jungschützenleiter in den Vereinen sei. Finanziell schliesst der FKSV mit einem Verlust von 13 000 Franken ab. «Das ist vor allem auf den Verlust auf Wertschriften zurückzuführen», erklärte der Finanzverantwortliche Fabien Thürler. Der FKSV hat ein Vermögen von 330 000 Franken.

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