Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Aus der Sicht der Unternehmer

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Aus der Sicht der Unternehmer

Ist der Seebezirk tatsächlich eher eine Wohnregion oder ist er auch für Unternehmen attraktiv? In einem von FDP-Bezirkspräsident Pascal Friolet geleiteten Podiumsgespräch waren Meinungen von Pio Brönnimann, Verwaltungsratspräsident und CEO der Weiss+Appetito-Gruppe aus Ried, sowie von Martin Lustenberger, Verwaltungsrat der Digi Sens AG (digitale Messsysteme), in Murten zu hören. Letzterer fand 1993 in Murten das passende Gebäude und wurde von der Wirtschaftsförderung unterstützt. Das von Brönnimann geleitete Bauunternehmen zog vor rund 20 Jahren von Bern nach Ried. Sehr wichtig war dabei der nahe Autobahnanschluss, weil über 90 Prozent der Bauten, an welchen die Firma beteiligt ist, im Kanton Bern entstehen. Die Entwicklung im Kanton Freiburg im Bausektor habe sich nicht so entwickelt, wie man das erwartet habe, so Brönnimann.Als Nachteil für die Digi Sens in Murten erwähnte Lustenberger die Steuerbelastung. Besonders wenn man versuche, Spezialisten aus Deutschland anzuziehen. Das sei ärgerlich, und er wünsche sich einen «kreativen Umgang» bei den Steuern, welcher der Wirtschaft etwas bringe, und nicht «Steuergeschenke, die nicht nötig sind».Ob der Seebezirk denn überhaupt in der Lage sei, ansiedlungswilligen Unternehmen die nötige Infrastruktur zu bieten, wollte Diskussionsleiter Pascal Friolet von Oberamtmann Daniel Lehmann wissen, welcher ebenfalls am Podium teilnahm. Man habe zwar eingezontes Land, aber das sei verzettelt, und weil es oft in privatem Besitz sei, sei die Verfügbarkeit nicht gewährleistet. Man müsste über die Region hinweg zusammenarbeiten und über Gemeindegrenzen hinweg grössere Gebiete einzonen.Einig waren sich die Podiumsteilnehmer, dass Wirtschaft und Politik sich mehr austauschen müssten, um Kräfte zu bündeln. Lustenberger fühlt sich von der Politik nicht genügend vertreten, und Brönnimann sagte von sich, dass er sich politisch zu wenig einsetze. Ein Unternehmer schaue zuerst für die eigenen Leute. Er wünscht sich aber auch, dass der Bezirk sich besser positioniere und mehr Anlässe u. a. auf Sportebene durchführe. Auch wenn der Seebezirk vor allem eine Wohngegend sei, so sei die Zeit der Schlafstädte vorbei. Die Leute hätten viel mehr Freizeit und würden demzufolge auch Geld in der Wohnregion ausgeben. ca

Mehr zum Thema