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Avry rechnet mit roten Zahlen

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«Ich schäme mich fast, ihnen nach Jahren mit Ertragsüberschüssen heute ein Budget mit roten Zahlen zu präsentieren», gestand Marius Achermann, der für die Finanzen zuständige Gemeinderat von Avry am Dienstag den 28 anwesenden Generalräten. Bei Ausgaben von 11,26 Millionen erwartet der Gemeinderat lediglich Einnahmen in der Höhe von 10,89  Millionen Franken. «Das vorausgesagte Defizit entspricht 3,23 Prozent der Ausgaben», führte Achermann aus. Somit sei Avry noch nicht gezwungen, die Steuern zu erhöhen. Bei der Präsentation des Fünfjahresplans machte er aber klar: «Wenn alles schlecht läuft und wir die Fusion Grossfreiburgs in unserer Rechnung ausklammern, müssen wir 2022 die Steuern erhöhen.» Nach wenigen Rückfragen akzeptierte der Generalrat das Budget 2020 einstimmig.

Im Rahmen des Baus der Langsamverkehrsachse Düdingen–Avry bewilligte der Generalrat Investitionen in die zwei Teilstücke zwischen Villars-sur-Glâne und der neuen SBB-Haltestelle in Avry und von der SBB-Haltestelle bis zur Orientierungsschule Sarine-Ouest. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 3,75 Millionen ­Franken, werden aber nach ­Abschluss der Arbeiten zu 100  Prozent von der Agglo subventioniert.

Investition in Langsamverkehr

Der Generalrat hat dem Gemeinderat ebenfalls erlaubt, für ein Total von 740 000 Franken die Seedorfstrasse zu sanieren, sowie ein Trottoir und eine Bushaltestelle zu erstellen. Der Gemeinderat beantragte als Letztes einen Investitionskredit über 1,125 Millionen Franken für die totale Sanierung der Industriestrasse und der Route des Tuileries. Generalrat Joël Martin forderte, dass vor der Investition ein Reglement über die Industriezone erstellt werde, in dem unter anderem das Parkieren und die Sauberkeit geregelt werden. Nach verschiedenen Wortmeldungen genehmigte der Generalrat das Investitionsvorhaben des Gemeinderats mit 23 zu 2 Stimmen und 3  Enthaltungen.

SBB-Haltestelle kann kommen

Gute Neuigkeiten hatte Gemeinderätin Eliane Dévaud-Sciboz zu überbringen. «Wir haben heute die Bewilligung für den Bau der neuen SBB-Haltestelle beim zukünftigen ­Avry-Centre bekommen.» Weiterhin auf Eis gelegt bleibt der Ortsplan. «Wir haben am 4.  Oktober beim Bundesgericht gegen den Entscheid des ­Kantonsgerichts Beschwerde eingereicht,» erklärte Dévaud-­Sciboz. Nun stehe die Gemeinde in schriftlichem Kontakt mit dem Gericht. Die Vizegemeindepräsidentin informierte auch, dass das Fernwärmenetz erst gebaut werde, wenn das Avry-Centre die definitive Baubewilligung erhalten habe.

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