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Bodycams auch bei der Kantonspolizei Freiburg ein Thema

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Seit Freitag sind Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Bern mit sogenannten Bodycams unterwegs. Dies vorerst in einer Pilotphase. Auch im Kanton Freiburg steht der Einsatz solcher Kameras zur Diskussion.

Sie sind vor allem aus Filmen und aus den USA bekannt: die sogenannten Bodycams. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um Kameras, die am Körper getragen werden, also beispielsweise auf der Schulter oder an der Brust. In Zukunft könnten sie vermehrt auch in der Schweiz zum Einsatz kommen. Davon erhofft sich die Polizei, unter anderem auch die Kantonspolizei Freiburg,  riskante Situationen besser entschärfen zu können und den Schutz der Beamten zu verstärken. «In erster Linie sind Bodycams ein zusätzliches Instrument für Deeskalationen», schreibt Bernard Vonlanthen, Adjunkt Kommunikation und Prävention, auf Anfrage der FN. Ausserdem seien sie eine grosse Hilfe für die Beweismittelsicherung.

Deshalb plant nun auch die Kantonspolizei Freiburg eine Testphase mit Bodycams. Andere Polizeikorps, wie zum Beispiel die Bahnpolizei der SBB und die Kantonspolizei Zürich, haben bereits Pilotphasen durchgeführt. Die Kantonspolizei Freiburg arbeite aktuell aber noch an den rechtlichen Grundlagen für diese Testphase, so Vonlanthen.

Datenschutz ist kein Problem

Vonlanthen erklärt, dass die Bodycams nicht systematisch aktiviert werden sollen. Situationen, in denen sie aktiviert werden können, müssen zuvor genau festgelegt und von den Polizistinnen und Polizisten angekündigt werden.

Kritikerinnen und Kritiker finden den Einsatz von Bodycams oft aus Datenschutzgründen problematisch. Vonlanthen sieht diesen jedoch nicht als gefährdet. «Alle aufgezeichneten Daten werden im Gerät verschlüsselt», schreibt er. Das heisst auch, dass keine Informationen in einer Cloud gespeichert werden und die Datenübertragung vom Gerät zum Server ausschliesslich per Kabel erfolgt. 

Gewalt auch im Kanton Freiburg

Auch im Kanton Freiburg kommt es regelmässig zu Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten: Im Jahr 2020 fanden gemäss polizeilicher Kriminalstatistik insgesamt 161 Straftaten gegen Beamte statt, das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Um die Beamten zu schützen, werde in erster Linie auf eine solide Grundausbildung, regelmässige Fortbildungen und eine zeitgemässe Schutzausrüstung Wert gelegt. Mit der Hilfe von Bodycams könnte sogar noch ein höherer Schutz gewährleistet werden, wie Vonlanthen erklärt.

«Im Umgang mit Personen, die unter Einfluss von illegalen Substanzen oder Alkohol stehen, steigt vielfach das Risiko einer aggressiven Konfrontation», so Vonlanthen. In einem solchen Fall könne eine Bodycam aktiviert werden und viel dazu beitragen, die Geschehnisse in Bild und Ton festzuhalten. Vermutlich sei das aber häufig für eine Entschärfung der Situation gar nicht notwendig, so Vonlanthen. Schon allein die Ankündigung, das jetzt eine Kamera eingeschaltet werde, dürfte seiner Ansicht nach oft ausreichen.

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