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Bald plappert Papageno in der Arena

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Bald plappert Papageno in der Arena

Die Zauberflöte am diesjährigen Opernfestival in Avenches

Vom 4. bis 19. Juli 2003 wird die Arena in Avenches ganz in die magische Welt des grossen Meisterwerks von Wolfgang Amadeus Mozart eintauchen. Der Vorverkauf läuft auf Hochtouren.

Von HUGO SCHALLER

Wie der Präsident von Aventicum Opéra, Philippe Bosset, letzte Woche an der Medienkonferenz verlauten liess, konnten bereits zwei zusätzliche Vorstellungen eingeplant werden. Wie aus den bisherigen Kartenreservationen hervorgeht, setzt sich die Herkunft des Publikums wie folgt zusammen: Zu 45 Prozent aus Bern und Bern-Mittelland, 22 Prozent aus der Region Genf und Lausanne, 8 Prozent aus dem Jura, Biel und Neuenburg, erfreuliche 8 Prozent aus Freiburg und 5 Prozent aus Basel und Zürich. Erstmals wird auch ein kleiner Prozentsatz des Publikums aus dem süddeutschen Raum erwartet.

Finanzierung aus Billettverkauf

Die guten Verkaufszahlen sind für dieses – bereits über die Landesgrenzen hinaus beachtete – Opernfestival nicht nur erfreulich, sondern lebensnotwendig. Das Festival finanziert sich nämlich zu mehr als 90 Prozent aus den Billettverkäufen. Bei einem Budget von 5 Mio. Franken nimmt sich der Beitrag von einer Viertelmillion der «Loterie romande du canton de Vaud» als Rekordspenderin immer noch bescheiden aus. In nobler Zurückhaltung übt sich der Kanton Waadt mit einem Beitrag von 30 000 Franken aus der Staatskasse.

Bedeutende Interpreten

Eine besondere Magnetwirkung wird sicher der junge Bariton Matthias Görne als Papageno ausüben; ein junger Musiker, dessen Talent sowohl von einem breiten Publikum wie auch von grossen Dirigenten und Interpreten wahrgenommen wird. Ebenso werden die übrigen wichtigen Rollen von weltweit anerkannten Opernsängerinnen und -sängern verkörpert werden. So etwa von Franz-Josef Selig als Sarastro, Roberto Saccà als Tamino, Elena Mosuc als Königin der Nacht oder Adriana Marfisi als Pamina, die ihr Können bereits letztes Jahr in «Wilhelm Tell» unter Beweis gestellt hat.

Lipton dirigiert Orchester aus Zürich

Mit Daniel Lipton steht ein bedeutender Dirigent als Garant für eine hochwertige musikalische Darbietung. Er wird das Symphonische Orchester Zürich, 1981 gegründet und von freischaffenden Berufsmusikern selbst verwaltet, auf diesen wichtigen Einsatz vorbereiten und sicherlich zu einer hohen musikalischen Leistung hinführen.

Von Ballast befreit

Viel versprechend kündigt sich auch die Inszenierung an. An der Medienorientierung erläuterte der Mailänder Bühnenbildner Alfredo Corno sein Projekt: Am vorderen Bühnenrand wird die Theatermaschinerie – von der Mozart immer besonders fasziniert war – bewusst sichtbar gemacht werden.

So soll die Fantasie der Zuhörer nicht durch kaschierte Effekte bestimmt werden. Das Musiktheater soll als magischer Traum erlebt werden können.

Die Zauberflöte, die ihren philosophischen und ethischen Gehalt aus den altägyptischen Einweihungsriten bezieht, soll von unnötiger Vorbelastung befreit werden. So räumt Corno der Grundidee der Oper, dem Weg des Menschen zu seiner inneren Vervollkommnung, einen zentralen Stellenwert ein.

Ein wilder Naturgarten am Anfang soll allmählich sinnbildlich einem kultivierten Kunstgarten weichen. Und die Kostümierung der Hauptakteure soll, dem Fortschreiten des inneren Weges entsprechend, von anfänglich dunklen zu zusehends helleren Farbtönen finden. Alfredo Corno versucht, den universellen Charakter von Mozarts Zauberflöte hervorzuheben, statt die in der Oper eigentlich vorhandene Überfülle von Freimaurersymbolik in den Vordergrund zu stellen.

Aufführungsdaten: 4., 5., 9., 11., 12., 16., 18., und 19. Juli 2003 um 21.15 Uhr.
Ticketverkauf: Verkehrsbüro Avenches, Tel. 026 676 99 22; «Der Bund»-TicketCorner, Bubenbergplatz 8, Bern; TicketCorner 0848 800 800; Internet:www.avenches.ch/opernfestival.

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