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Bausparen ist nicht für die Reichen

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Leserbriefe

Bausparen ist nicht für die Reichen

Eigene vier Wände sind für eine grosse Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer ein unerfüllter Traum. Die Schweiz hat die tiefste Wohneigentumsquote in ganz Europa! In Spanien sind es 82 Prozent, in Italien, Belgien, Norwegen um die 80 Prozent. In Frankreich, Österreich, Holland und Deutschland um die 50 Prozent. In der Schweiz: 39 Prozent. Die Bauspar-Initiative ist somit mehr als angebracht und wird von der Verfassung auch gefordert.

Bausparen erfüllt Wohnträume. Wohneigentum gibt Sicherheit und sorgt für Geborgenheit und Zufriedenheit. Gemäss Umfragen möchten 76 Prozent der Bevölkerung in den eigenen vier Wänden wohnen. Bausparen stärkt das Gewerbe. Es werden zusätzliche Anreize für die ganze Baubranche geschaffen, was zweifelsohne zu höherer Wertschöpfung führt. Das Bausparmodel des Hauseigentümerverbandes führt zu Zusatzaufträgen von einer halben Milliarde Franken pro Jahr und 5000 zusätzlichen Vollzeitstellen.

Bausparen fördert zudem den Mittelstand. Die Erfahrungen im Kanton Baselland haben gezeigt, dass sich die Initiative eindeutig an den Mittelstand richtet. Das durchschnittlich steuerbare Einkommen eines Bausparers liegt bei 56000 Franken und 71 Prozent der Bausparer verfügen über ein steuerbares Einkommen von unter 99000 Franken. Der Abzug für die eigenen vier Wände, welchen die Initiative verlangt – während zehn Jahren ein steuerlicher Abzug von maximal 10000 Franken pro Jahr und Person – ist kein Geschenk an die Reichen. Im Gegenteil, es profitieren die Familien mit Kindern und die Mieter. Die linken Parteien müssten somit diese Initiative vorbehaltlos unterstützen. Dass sie es nicht tun, wundert mich nicht, den sie haben keine Beziehung zum Geld und wünschen sich ein Volk von Mietern. Sie wollen nach ihrer Ideologie alle Bürgerinnen und Bürger kontrollieren und unter Vormundschaft stellen.

Unseren Kindern zuliebe, damit auch ihr Traum der eigenen vier Wände Wirklichkeit werden kann, braucht es am 17. Juni ein Ja.

Ruedi Vonlanthen, Grossrat, Giffers

 

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