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Befreiungsschlag des FC Murten

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Autor: Kurt Ming

In einem guten und unterhaltsamen Spiel setzten sich die Seeländer am Samstagabend etwas überraschend klar gegen Ependes-Arconciel durch. Murten hatte vor beiden Toren Vorteile. Das Sturmduo Quagliariello/ Wilson schoss die beiden vorentscheidenden Tore zum 2:0 in der ersten Halbzeit, und die Hintermannschaft vor dem starken Winiger agierte in den wichtigen Momenten dieser fairen Partie um eine Spur umsichtiger als ihre spielerisch ebenfalls guten Gegner. Einzig nach dem Anschlusstreffer von Python zwanzig Minuten vor Schluss kam für einen kurzen Moment etwas Spannung auf.

«Schade, geht die Meisterschaft zu Ende»

Dem gesperrten Spielertrainer Philippe Eich war nach dem Spiel die Erleichterung ins Gesicht geschrieben: «Schade, dass in einer Woche die Meisterschaft zu Ende geht, denn langsam kommen wir hier in Murten so richtig in Schwung.» Seine Spieler hätten auch diesmal wieder gegen einen Spitzenklub ihr Potenzial abgerufen und aufgrund der Spielanteile und Torchancen den Sieg verdient. Zu diesem Zeitpunkt wusste er noch nicht, dass der starke Auftritt zum Ligaerhalt ausreichen würde. Die hinter den Murtnern liegenden Vully und Bas-Gibloux können wegen des Direktduells in der letzten Runde nicht mehr beide an den Seeländern vorbeiziehen.

Starke junge Spieler

Seit Anfang Rückrunde, als der Berner beim Traditionsklub angefangen hat, stimmt nicht nur die Kameradschaft in der Mannschaft wieder; die vielen eingebauten jungen Leute gehen ihrerseits auch mit viel Selbstvertrauen ans Werk. Klar, auch gegen Favorit Ependes-Arconciel brauchte es laut Eich die Routiniers wie Goalie Winiger, Captain Quagliariello oder Abwehrchef Gonzalez, aber vorab sein Nachwuchs mache ihm zurzeit viel Freude und sei ein wichtiges Kapital für die nächste Saison. Dann will er mit seinem Team sogar wieder ganz vorne mitspielen. Beim Verlierer nahm man die Niederlage sportlich hin, offenbar sind Spieler und Klubleitung nicht so unglücklich, den Weg in die finanziell und sportlich wenig attraktive 2. Liga inter nun endgültig Konkurrent Estavayer überlassen zu können.

Eigentlich hätte Murten den Match schon kurz nach dem Seitenwechsel entscheiden müssen. Zur Pause führte der Heimklub etwas glücklich 2:0, die Gäste und vor allem ihr Goalgetter Wohlhauser hatten die eine oder andere gute Chancen verpasst. Zwischen der 50. und 58. Minute verpassten der eingewechselte Pauchard und sein Captain zweimal allein vor den ebenfalls fehlerfrei spielenden Rapin die Siegessicherung.

Vergeblicher Schlussspurt

Dies hätte sich nach dem 2:1 durch den starken Python fast noch gerächt. Mit einem abgelenkten Freistoss aus gut 20 Metern machte Sefa dann aber eine Viertelstunde vor Schluss alles klar. In der Schlussphase warfen die Gäste dann noch alles nach vorne, kamen dabei zu einer, zwei glasklaren Torchancen, aber irgendwie war die Luft draussen. So blieb es beim wichtigen Heimerfolg der Murtner.

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