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Bei Sokrates’ Bart!

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Für dich Erlebt…

Autor: Lea Truttmann

Bei Sokrates’ Bart!

Am letzten Märzwochenende nahm ich an der siebten Schweizerischen Philosophie-Olympiade in Luzern teil. Die Philosophie-Olympiade ist ein Wettbewerb für Gymnasiasten unter 20 Jahren zur Förderung des Interesses an der Philosophie und des intellektuellen Austausches unter jungen Menschen. Sie wird organisiert vom Verein Swiss PhilO und ist Mitglied im Verband der Schweizer Wissenschaftsolympiaden. Jedes Jahr wird die Philosophie-Olympiade neu ausgeschrieben; ich wurde darauf aufmerksam, als mein Philosophielehrer mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, daran teilzunehmen. Dafür musste man sich aber überhaupt erst qualifizieren können. Ich reichte also in einer ersten Runde einen Essay zum Thema «Sind Tiere Personen?» ein und war sehr überrascht, als ich mich tatsächlich qualifizierte.

Damit war es beschlossene Sache: Am 30. März 2012 fuhr ich nicht in die Schule, sondern nach Luzern, wo ich im Universitätsgebäude als einzige Schülerin des Gymnasiums Hofwil zusammen mit 13 weiteren Kandidaten ein Wochenende Workshops zum Thema Philosophie besuchte.

Ich freute mich sehr darauf, neue Bekanntschaften zu machen und mich mit Leuten aus der ganzen Schweiz über mein Lieblingsfach auszutauschen. Es geschieht ja nicht alle Tage, dass man jemanden trifft, der auch Wittgensteins Sprachphilosophie zu hinterfragen versucht und sich mit der «Praktischen Ethik» von Peter Singer auskennt.

Man denkt bei einer Wissenschaftsolympiade vielleicht an einen knallharten Konkurrenzkampf, ich empfand sie aber im Gegenteil vielmehr als das Treffen guter, langjähriger Freunde, die völlig unkompliziert miteinander umgehen und natürlich auch das Ausgehen am Abend nicht auslassen. Wir sprachen über alles Mögliche, jeder mit jedem und waren am Sonntagmorgen alle etwas traurig, dass das Wochenende schon zu Ende ging.

Am Samstagmorgen wurde es dann noch einmal extrem spannend: In einer zweiten Wettbewerbsrunde wurden die beiden Goldgewinner ermittelt (jedes Jahr werden zwei Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzeplätze vergeben), welche Ende Mai an der Internationalen Philosophie-Olympiade in Oslo teilnehmen werden.

Erneut sollten wir einen Essay schreiben, welcher von einer Jury beurteilt wurde. Eifrig machten wir uns an die Arbeit. Mein Essay zum Thema «Der Tod ist nichts, was uns betrifft» hat mich zwar nicht nach Oslo gebracht, mit einer Silbermedaille gebe ich mich aber allemal zufrieden!

Überhaupt war das Wochenende eine ganz spezielle, neue Erfahrung, die mir als ein Highlight meiner Gymnasialzeit in Erinnerung bleiben wird.

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