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Beispiele regen zum Klimaschutz an

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In dreissig Jahren soll unsere Gesellschaft klimaneutral sein: Das ist das Ziel des Freiburger Staatsrats. Er will denn auch Ende Jahr einen Klimaplan vorlegen, in dem er aufzeigt, wie die Behörden ihren CO2-Ausstoss reduzieren. «Dieser Klimaplan wird auf Analysen beruhen und klassische Massnahmen vorsehen, die von oben nach unten vorgegeben werden», sagte Staatsrat Jean-François Steiert (SP) gestern vor den Medien. «Ideen für den Klimaschutz sollen aber auch von unten kommen.» Darum sollen Freiburgerinnen und Freiburger bereits jetzt zeigen, wie sie das Klima schützen: Auf der Plattform meinklimaplan.fr.ch.

«Mit der Plattform erhalten alle Ideen, wie sie sich für das Klima engagieren können.»

Céline Girard

Verantwortliche für den Freiburger Klimaplan

«Diese Plattform funktioniert ganz anders, als wir das beim Kanton sonst gewohnt sind», sagte Steiert. Sämtliche Direktionen seien von Fragen rund um den Klimaschutz betroffen, zudem arbeite der Kanton auf der Plattform mit zahlreichen Partnern zusammen.

Engagement sichtbar machen

Céline Girard, Verantwortliche für den Freiburger Klimaplan, ist es wichtig, dass auf der neuen Plattform Freiburgerinnen und Freiburger erzählen, wie sie das Klima schützen. «So erhalten alle Ideen, wie sie sich selber für das Klima engagieren können», sagte Girard. Wer von seinem Engagement erzählen will, kann den Kanton kontaktieren. Bisher zeigen unter anderem Landwirte, Klimaseniorinnen, ein Ethiker und Unternehmer, was sie unternommen haben. «Damit wird sichtbar, was im Kanton Freiburg bereits heute für das Klima geleistet wird», sagte Girard. Die Plattform sei eine Möglichkeit, Ideen auszutauschen.

Nebst den Freiburger Unternehmen Groupe E, Freiburgische Verkehrsbetriebe TPF und der Kantonalbank beteiligt sich auch der Freiburger Gemeindeverband an der Plattform. Micheline Guerry-Berchier, Generalsekretärin des Gemeindeverbands, sagte: «Die Gemeinden spielen beim Klimaschutz eine Schlüsselrolle.» Zum einen seien sie direkt betroffen, zum anderen könnten sie auch konkrete Massnahmen ergreifen – beispielsweise mit mehr Grün im öffentlichen Raum.

Strampeln fürs Klima

«Klimaschutz wird oft mit Verzicht in Verbindung gebracht», sagte Steiert. Es gebe aber auch Möglichkeiten, den CO2-Ausstoss auf spielerische Art zu reduzieren. Und so lud er zum Konzert vor dem Equilibre: Die Band war auf zwei Velofahrende angewiesen, die mit Strampeln Strom lieferten. Sonst funktionierten weder Mikrofon noch elektrische Gitarre und Lautsprecher.

Zahlen und Fakten

Bis 2030 die Treibhausgase halbieren

1992 beschloss die internationale Gemeinschaft in Rio de Janeiro erstmals eine Konvention, um gegen «Klimaänderungen» vorzugehen. 1997 folgte das Kyoto-Protokoll, das die Industrieländer unter den Unterzeichnerstaaten rechtlich verpflichtete, sich für den Klimaschutz zu engagieren. Einen Schritt weiter geht das Klimaabkommen von Paris, das 2015 beschlossen wurde und das alle Mitgliedstaaten zu Massnahmen verpflichtet. Ziel ist es, den globalen Temperaturanstieg auf deutlich weniger als zwei Grad Celsius gegenüber der vorindus­triellen Zeit zu begrenzen und zu versuchen, ihn auf 1,5 Grad Celsius zu beschränken. Die Staaten müssen nationale Ziele definieren und regelmässig Bericht erstatten. Die Industrieländer unterstützen die Entwicklungsländer. Der Schweizer Bundesrat will bis 2030 den Ausstoss von Treibhausgasen im Vergleich zu 1990 um 50 Prozent senken, 30 Prozent davon im Inland. Der jüngste Bericht des Weltklimarats IPCC zeigt, dass die Treibhausgasemissionen weltweit bis 2050 auf Null sinken müssen, um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen. Das will denn auch der Freiburger Staatsrat. Er legt seinen Klimaplan Ende Jahr vor.

njb

 

 

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