Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Beliebt sind Vornamen, die mit L beginnen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

So gross wie in Freiburg ist die Namensvielfalt sonst in keinem anderen Kanton: Letztes Jahr kamen im Kanton Freiburg 3498 Kinder zur Welt. Die Knaben erhielten 296 verschiedene Vornamen, die Mädchen 263: Die Palette reichte von Abel über Isaac bis Yuri und von Adèle über Hannah bis Zélie. Trotz der Vielfalt: Kein Freiburger Kind erhielt als einziges seinen Vornamen, jeder Name wurde mindestens zwei Mal vergeben.

Am beliebtesten waren im Jahr 2019 kantonsweit die Namen Chloé, Emma und Eva sowie Louis, Noah und Maxime – also andere, als schweizweit obenaus schwangen (siehe Kasten). Chloé ist auch in den Kantonen Waadt und Genf beliebt. Trotzdem brachte es dieser Name nicht auf die Liste der Top 20 der ganzen Schweiz. Louis liegt in keinem anderen Kanton auf dem Spitzenplatz.

Nochmals anders sieht es aus, wenn die Sprachregionen getrennt angeschaut werden. Im deutschsprachigen Teil des Kantons Freiburg wurden am meisten Mädchen Lea getauft, darauf folgen Mia, Lena, Leonie und Sara (siehe auch Tabellen). Im französischsprachigen Teil heissen die Mädchen mit Vorliebe Chloé, Eva, Lea, Emma und Louise. Die Knaben heissen im deutschsprachigen Kantonsteil Louis, Leandro, Livio, Noah und Luis, die Buben der Romands Léo, Maxime, Noah, Arthur und Lucas.

Die Tendenz im Jahr 2020

Im ersten Halbjahr 2020 gibt es beim beliebtesten Knabennamen einen Wechsel: Am meisten wurde der Name Liam vergeben – ein Name, der 2019 auf Rang sechs lag, jedoch schweizweit an der Spitze liegt. Gleichauf mit Liam liegen Noah und Ethan, auf dem zweiten Rang folgen Nolan und Lucas, am dritthäufigsten wurden Axel, Benjamin, Maxime, Elio, Luan und Adam vergeben. Bei den Mädchen ist Chloé weiterhin am beliebtesten, gefolgt von Eva sowie auf dem dritten Rang Lucie und Lisa.

Der Kanton Freiburg hat auf seiner Homepage zahlreiche Statistiken zu den Vornamen von Neugeborenen aufgeschaltet. Dabei ist auch die Entwicklung der in Freiburg beliebtesten Namen von 1987 bis 2019 zu entdecken – aufgeteilt nach Bezirk. Im Seebezirk wurden zwischen 1987 und 1991 am meisten Mädchen Stefanie getauft, im Sensebezirk Melanie und im Saanebezirk Céline. Von 1992 bis 1996 war Melanie dann im Seebezirk am beliebtesten, während im Sensebezirk Nicole beliebt war und im Saanebezirk Laura. Bei den Knaben war damals im Sensebezirk zuerst Stefan, dann Joel der häufigste Name. Im Seebezirk wurden die Knaben Pascal und Kevin genannt, im Saanebezirk war David in beiden Zeitspannen am beliebtesten.

Schweiz

Mia und Liam waren 2019 die beliebtesten Vornamen

Gestern hat das Bundesamt für Statistik die beliebtesten Vornamen für Neugeborene im Jahr 2019 publiziert: Mia und Liam. Während Liam schon 2018 führte, verdrängte Mia die Siegerin von 2018, Emma, auf den zweiten Rang. Silber gab es auch für Noah, Bronze für Sofia und Matteo.

86 172 Jungen und Mädchen wurden 2019 in der Schweiz geboren. 443 wurden Liam, 434 Mia getauft. Noah folgte knapp hinter Liam mit 437 Nennungen, Matteo brachte es auf 360. Den Namen Emma erhielten 402 Babys, Sofia landete wie ihr Rangkollege Matteo mit 341  Trägerinnen etwas abgeschlagen auf dem dritten Treppchen.

Auf den weiteren Plätzen folgten bei den Mädchen Lara, Emilia, Mila, Lina, Lia, Lena, Anna, Lea und Nora. Gabriel, Luca, Leon, Elias, Louis, David, Samuel, Levin und Leo ergänzten bei den Buben die Top 12.

Dies- und jenseits der Saane sahen die Ranglisten aber ziemlich verschieden aus. In der Deutschschweiz folgten hinter Mia Emilia und Lia vor Emma. Die Buben erhielten in der Deutschschweiz vorzugsweise den Vornamen Noah, gefolgt von Leon; Liam landete nur auf Platz drei.

In der französischen Schweiz blieb bei den Mädchen Emma mit grossem Abstand Favoritin, gefolgt von Eva, Chloé, ­Alice und Mia ex aequo mit Sofia. Knaben wurden in der Romandie 2019 vorzugsweise ­Liam getauft, gefolgt von Gabriel, Arthur, Louis, Nathan sowie Lucas ex aequo mit Noah.

Kantone zum Teil eigenwillig

Einige Kantone weisen ganz charakteristische Bevorzugungen auf. In Luzern etwa war bei den Buben 2019 Ben der Name der Wahl; gesamtschweizerisch liegt der Name auf Rang 15, und auf dem achten Platz lagen Andrin und Dario, die gesamtschweizerisch nicht in den Top 20 erscheinen.

In Obwalden lag Henry auf Rang zwei, und Chiara war der beliebteste Mädchenname – bei je nur drei betroffenen Babys ist das aber wohl eher zufällig. Mit sieben Henrys auf Platz eins ist die Namenswahl in Nidwalden schon signifikanter; von der originellen Lynn auf Platz drei gab es wiederum nur drei Exemplare, also eher eine zufällige Häufung.

sda

 

 

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema