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Bericht über Bezirke soll Anstoss für Neues sein

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Der Kanton will sich nicht mehr auf die Festlegung der Bezirksgrenzen konzentrieren, sondern vorher die Aufgabenteilung zwischen dem Kanton, den Regionen und den Gemeinden festlegen. Erst dann soll die Bezirksfrage wieder aktuell werden. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht, den der Staatsrat auf ein Postulat von Peter Wüth­rich (FDP, Domdidier) und Marie-Christine Baechler (ehemalig, SP, Bulle) hin verabschiedet hat (FN vom 7. 4.).

Gestern nahm der Grosse Rat zu diesem Bericht Stellung und teilte mehrheitlich die Meinung der Kantonsregierung.

«Die Wahrung der Bezirks­aufteilung ist auch im Sinne der SVP», sagte Grossrätin Katharina Thalmann (SVP, Murten). Die Aufgabenteilung zwischen den Gemeinden und den Oberämtern muss stimmen, und diese Prüfung ist jetzt im Gange.»

Für Claude Chassot (CSP, Villarsel-le-Gibloux) ist der Bericht ein Hebel, um Neues anzustossen.

«Es ging nicht darum, die Bezirksgrenzen infrage zu stellen», erklärte Postulant Peter Wüthrich. «Aber der Bericht ist eine Basis, um die Funktion der Gemeinden und der Bezirke zu überprüfen. Jetzt steht eine Reform der Oberämter an.»

André Schneuwly (Freie Wähler, Düdingen) sagte, viele Fragen blieben offen. «Es ist schwierig, das Gesetz über die Oberämter zu überarbeiten: Wollen wir ein personenbezogenes Oberamt oder eines mit festen Aufgaben?»

Für den neuen Staatsrat Didier Castella (FDP) ist der Bericht seiner Vorgängerin im Amt «eine Übersicht über viele Baustellen». So gelte es den Begriff der «Region» zu erörtern. «Dieser kommt in der Kantonsverfassung 162 Mal vor, ist aber nirgends definiert.»

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