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Besseres Angebot für Pendler nach Bern

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Autor: Mireille Rotzetter

Die Region Sense hat in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat Düdingen, aber auch mit dem Kanton und den TPF eine Optimierung des Busverkehrs im Sensebezirk bewirken können. «Dafür haben wir lange gekämpft», sagte Oberamtmann Nicolas Bürgisser gestern gegenüber den Medien.

Im Fahrplanentwurf für die Periode 2012/13 ist die Einführung des Stundentakts auf der Buslinie Schwarzsee–Tafers– Freiburg (immer in beide Richtungen) festgehalten. «Zwischen Tafers und Freiburg gibt es in den Rush Hours sogar den Halbstundentakt», sagte Nicolas Bürgisser. Der Stundentakt sei unter anderem wegen der zahlreichen Touristen bis Schwarzsee weitergezogen worden.

Anschluss nach Bern

Ein weiterer wichtiger Punkt des Entwurfs ist die bessere Verbindung zwischen Tafers und Düdingen. «Der Anschluss an die S-Bahn nach Bern in Düdingen wird so gewährleistet», sagte Nicolas Bürgisser. Der Bus aus Tafers wird jeweils fünf Minuten vor Abfahrt der S-Bahn eintreffen. Auch fahren die Busse häufiger, nämlich fast im Stundentakt. Ausser um neun und um elf Uhr gibt es in beide Richtungen eine Verbindung. Die Busse fahren jeweils bis zum Spital in Tafers. «Die grossen Gewinner sind Tafers und Düdingen», erklärte Nicolas Bürgisser. Er führte aus, dass es aber auch aus dem Oberland und aus Tafers viele Pendler nach Bern gebe, die das Auto benützen oder zumindest mit dem Auto bis nach Düdingen oder Flamatt an den Bahnhof fahren. «Diese können jetzt ganz auf den ÖV umsteigen.»

Der Oberamtmann und auch der Ammann von Düdingen Kuno Philipona betonten die Wichtigkeit der Verbesserung des Busnetzes. «Wenn man die Leute zum Umstieg auf den ÖV bewegen will, muss ein gutes Angebot vorhanden sein», sagte Kuno Philipona.

Kanton übernimmt Kosten

Die Buslinien, die verbessert werden sollen, sind defizitär. «Wegen den Kosten sind die TPF auch lange nicht auf unsere Forderungen eingegangen», erklärte Nicolas Bürgisser. Der neue Direktor Vincent Ducrot habe die Anliegen aber verstanden, als eine grosse Delegation von Sensler Gemeinderäten bei ihm vorgesprochen habe. Die Kosten für den Ausbau der Linien übernimmt hauptsächlich der Kanton.

Für die Benutzer bleiben die Kosten wie bisher. Wer den Ortsbus in Düdingen (siehe Kasten) benutzt, bezahlt für den Tarif der TPF-Zone 11. Wer ein Abo Tafers–Bern besitzt, kann wählen, ob er oder sie über Freiburg oder Düdingen nach Bern fährt.

Es gibt noch Lücken

Nicolas Bürgisser erklärte, dass in den letzten Jahren das Angebot des öffentlichen Verkehrs im Sensebezirk stets verbessert werden konnte. «Es gibt aber immer noch Baustellen.» So müssten beispielsweise die Angebote in Überstorf und Bösingen ausgebaut werden. Auch in St. Antoni und Heitenried seien die Verbindungen nicht optimal.

Der Fahrplanentwurf ist seit gestern in der Vernehmlassung, diese dauert bis zum 15. Juni. Der neue Fahrplan tritt am 9. Dezember 2012 in Kraft.

Ab Dezember sollen Pendler, die den Bus von Tafers her nehmen, in Düdingen nicht mehr auf den Zug warten müssen.Bild Aldo Ellena

Mini-Ortsbus: Haltestellen im Umkreis von 500 Metern für alle

Durch die höhere Frequenz auf der Buslinie Tafers–Düdingen wird in Düdingen die Einführung einer Art Mini-Ortsbus möglich. Es entsteht eine zusätzliche Bushaltestelle beim zukünftigen Quartier Brigli. Zudem wird die Haltestelle, die sich momentan vor dem Geschäftshaus Duens 1 befindet, vor das Gasthaus Ochsen respektive die Pfarrkirche verschoben.

Laut Ammann Kuno Philipona hätten so alle Leute im Dorf im Umkreis von rund 500 Metern eine Haltestelle. «Das ist eine gute Alternative zu einem richtigen Ortsbus», erklärte Kuno Philipona. Für einen solchen sei Düdingen einfach zu klein. Der Ammann fügt an, dass für die Erstellung des Quartiers Brigli eine Anbindung an den öffentlichen Verkehr gewährleistet werden musste.

Umfahrung notwendig

Kuno Philipona erklärte, dass für das gute Funktionieren des öffentlichen Verkehrs in Düdingen die Umfahrungsstrasse wichtig sei. «Wir haben keinen Platz, um Fahrspuren nur für den Bus einzurichten.» Wenn es weniger Autos im Dorf geben würde, könnten die Busse besser zirkulieren. mir

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