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Bevölkerung für Holz sensibilisieren

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Von JOSEF JUNGO

Damit dieses Ziel erreicht werden könne, brauche es eine Sensibilisierung der Bevölkerung, der Bauherren, der Politik, der Architekten und Ingenieure. Es brauche einen Gesinnungswandel, denn Beweise gebe es genug, dass Holz sich als idealer Baustoff und Energieträger eigne, sei es im Einfamilienhausbau, in öffentlichen Bauten (Turnhallen) oder in industriellen Bauten, sagte der Referent. Angesichts der bestehenden Kapazitäten könnten die Freiburger Sägereien einen höheren Bedarf decken, führte Sekretär Michel Niquille aus.

Dieser konnte zudem von einer aktiven und vielseitigen Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaft sprechen. Eben-so stellte er das Verzeichnis der Holzbranche im Kanton Freiburg vor. Auf dem Tätigkeitsprogramm für das laufende Jahr sieht Lignum Demons-
trationen, Exkursionen und Seminare vor. Alle diese Aktivitäten sollen mithelfen, für den Einsatz des einheimischen Baustoffs zu werben, sagte Niquille weiter. Lignum will bei den Freiburger Bahnen erreichen, dass Holz für den Bau von Lärmschutzwänden verwendet wird.

Holz erlebt eine Renaissance

In seinem Jahresbericht sprach Präsident Jean-Nicolas Philipona, Vuippens, von einer Renaissance des Baustoffs Holz. Bauen mit Holz bedeute die Vermittlung einer Botschaft, einer neuen Moderne, sagte er. Holz sei dort richtig eingesetzt, wo es darum gehe, die Kosten im Griff zu behalten, die Umwelt zu respektieren und höchste architektonische Ansprüche zu erfüllen. Trotz dieser Vorteile werde dieser Baustoff zu wenig eingesetzt und die Wälder bleiben unternutzt, stellte er fest.

Bekanntlich bewirkte Sturm «Lothar» eine Marktübersättigung. Innerhalb der Branche müsse deshalb der Förderung des Holzabsatzes erste Priorität eingeräumt werden. Über 70 Prozent der Wälder im Kanton sind im Besitze der öffentlichen Hand. Haben alle diese Kreise den «Holzreflex»?, fragte Präsident Philipona. Aus den Voten von Ammann Hirsiger vom Tagungsort und Oberamtmann Bächler war die Sensibilität und das Engagement für den Baustoff Holz herauszuspüren.
Vor der Versammlung besichtigten die Lignum-Mitglieder die nach dem Brand im November 1998 wieder aufgebaute und mit modernster Elektronik ausgerüstete Sägerei Stern in Les Arbognes. In der Sägerei (20 x 60 m) sollen monatlich bis 1000 Kubikmeter Holz verarbeitet werden.

Holzberufe haben Zukunft

Die jungen Berufsleute sind die Zukunft der Holzbranche, führte Grossrat Jean-Claude Schuwey, Jaun, aus. Lignum zeichnete neun Lehrlinge aus, die 1999 ihre Berufslehre als Forstwart, Säger, Zimmermann und Schreiner mit Bestnoten abgeschlossen haben: Jean-Claude, Dähler, Nuvilly; Laurent Gachet, Charmey; Yannick Chollet, Estavayer-le-Lac; Simëon Berset, Granges; Markus Stulz, Alterswil; Egon Kolly, St. Silvester; Richard Schaller, Schmitten; Marc Jorand, Billens; Daniel Rochat, Broc.

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