Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Bezirksgericht Sense gelangt an das Kantonsgericht

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Am vergangenen 21. März ist der «CannaBioland»-Prozess ein zweites Mal verschoben worden, weil die Anwälte von Armin Käser ihr Mandat niederlegten (FN vom 22. März). Hauptgrund war, dass AndréClerc und Joachim Lerf vom Mitangeklagten von Armin Käser, nämlich von Jean-Pierre Egger, immer wieder verunglimpft wurden. Sie sahen sich deshalb nicht mehr in der Lage, ihr Mandat zu Gunsten von Armin Käser auszuüben.

In dieser Angelegenheit hat nun das Bezirksgericht Sense Meldung an die Aufsichtsbehörde, nämlich das Kantonsgericht, erstattet. Dies hat Jean-Pierre Egger, ehemaliger Geschäftspartner von Armin Käser, gestern in einer Mitteilung bekannt gegeben und wurde auch vom Gericht in Tafers bestätigt. Gemäss Jean-Pierre Egger ist das Gericht der Meinung, dass die Mandatsniederlegung ohne triftigen Grund erfolgt ist, um das Gericht zu veranlassen, die Verhandlung wieder zu vertagen.

Standesregeln verletzt?

Jean-Pierre Egger hatte seinerseits Standesbeschwerde bei der Anwaltskammer des Kantons Freiburgs eingereicht, dessen Vorstandsmitglied AndréClerc ist (FN vom 21. März). Darin wird kritisiert, dass der Anwalt gleichzeitig den Hanfproduzenten Armin Käser und den früheren Chef der Drogenbrigade Paul Grossrieder verteidigt.

Jean-Dominique Sulmoni, Präsident der Anwaltskammer, bestätigte gestern den FN gegenüber den Eingang dieser Beschwerde. Der Vorstand der Kammer werde sich damit befassen und erörtern, ob Standesregeln verletzt worden seien, wobei der Betroffene sicher in den Ausstand treten werde. Es handle sich dabei aber um eine interne Klage, bei der eine Veröffentlichung der Überlegungen nicht vorgesehen sei. – Rechtsanwalt AndréClerc konnte seinerseits gestern von den FN nicht mehr erreicht werden.

Mehr zum Thema