Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Billens: Umfassende Rehabilitation für Patienten mit unterschiedlichen Leiden

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Billens: Umfassende Rehabilitation für
Patienten mit unterschiedlichen Leiden
Nach zweijährigem Umbau wird das Spital in Billens wiedereröffnet. Gemäss
Auftrag wird aus-schliesslich Rehabilitation angeboten.

walter buchs
Nach fast zweijähriger Schliessung und umfangreichen Umbau- und Renovationsarbeiten nimmt das frühere Spital des Glanebezirks, das heutige HFR Billens, seinen Betrieb am 19. Januar wieder auf. Staatsrätin Anne-Claude Demierre wies am Mittwoch an einer Medienorientierung im herausgeputzten Gebäude darauf hin, dass im HFR Billens neben der bisherigen allgemeinen Rehabilitation neu die respiratorische Rehabilitation angeboten wird.
Konzentration auf
Wiedereingliederung
Im kommenden Herbst oder Anfang 2010 kommt dann noch die kardiovaskuläre Rehabilitation hinzu (siehe Kasten). Bekanntlich werden die beiden genannten spezialisierten Rehabilitationstätigkeiten für den ganzen Kanton ausschliesslich in Billens angeboten. Für solche Fälle werden künftig somit ebenfalls die deutschsprachigen Patienten nach Billens verlegt werden. Bei einem ersten Rundgang durch das Gebäude fiel auf, dass alle Räume und Einrichtungen durchgehend zweisprachig angeschrieben sind. Zu ergänzen ist, dass allgemeine Rehabilitation weiterhin zum Auftrag der HFR in Châtel-St-Denis und Merlach gehört. Für das Spital im Seebezirk kommt später noch Neurorehabilitation hinzu.
Wie in der Spitalplanung 2008 vorgesehen, umfasst das HFR Billens 45 Betten. Laut Generaldirektor Hubert Schaller sind davon je 20 Betten für die allgemeine und die kardiovaskuläre und 5 Betten für die respiratorische Rehabilitation vorgesehen. Hubert Schaller wies vor den Medien weiter auf verschiedene Fachgebiete wie Physio- und Ergotherapie, Ernährungsberatung und Logopädie hin, die in Billens angeboten werden.
Dazu kommen voll ausgerüstete Räume für medizinische Trainingstherapie und Gymnastik. Zur modernen Infrastruktur gehören erstmals in einem Freiburger Spital auch zwei Therapiebecken.
Wie Generaldirektor Schaller weiter sagte, ist für die Leistungsaufträge allgemeine und respiratorische Rehabilitation ein Personalbestand von 47 Mitarbeitenden vorgesehen: In der Pflege und Therapie sind es 27 Vollzeitstellen sowie ein Chefarzt und zwei Assistenzärzte. Für die allgemeinen Dienste sind 17 Stellen eingeplant.
Während der Schliessung des Spitals in Billens war ein Teil des Personals in Châtel-St-Denis oder Riaz tätig. Wie Schaller ergänzte, wird ein Teil des Personals nun wieder nach Billens zurückkehren, wird dort für die neuen Leistungsaufträge ausgebildet und ab dem 19. Januar wieder die Patienten betreuen.
Kostenrahmen eingehalten
Oberamtmann Jean-Claude Cornu, Präsident des Gesundheitsnetzes des Glanebezirks und der Baukommission, gab bekannt, dass der Kostenrahmen für den Um- und Anbau von 21,66 Mio. Franken (zuzüglich Bauteuerung) eingehalten werden könne. 55 Prozent davon übernimmt der Staat und 45 Prozent die Gemeinden des Glanebezirks, abzüglich eines Beitrags der Gemeinden der Greyerz- und Vivisbachbezirke auf die Therapiebecken in der Höhe von rund 0,6 Millionen Franken.

Mehr zum Thema