Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Bitte alle aussteigen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der Unterbruch der SBB-Strecke Lausanne-Bern ist mehr als eine witterungsbedingte Lokalnachricht, die dazu da ist, die Polemik anzuheizen und das Sommerloch der Zeitungen zu stopfen.Der Streckenausfall auf dem schweizerischen Bahnnetz – ärgerlich für die Pendler, da er während dreier Wochen einen nicht unerheblichen Teil des Transportangebotes lahmlegt – bietet auch eine Gelegenheit, die Bedingungen unserer täglichen Mobilität näher zu betrachten und den Wert dieser Mobilität zu hinterfragen.Da wäre zunächst die nötige Komplementarität der verschiedenen Transportwege im ganzen Land. Die Bereitstellung von Ersatzbussen für die betroffenen Pendler war möglich dank eines leistungsfähigen Strassen- und Autobahnnetzes.Weiter ist da die unverzichtbare Zusammenarbeit der gesamten Romandie und der Westschweizer Kantone, die sich gemeinsam für ein langfristiges und befriedigendes Angebot von Seiten der SBB einsetzen. Hier geht es nicht nur um die vorübergehende Schliessung der Linie Freiburg-Bern, sondern auch um eine durchgehende dritte Spur zwischen Genf und Lausanne sowie die künftige Umgestaltung der Jurafuss-Linie (Ligerz und Eclépens-Tunnel).Die Lösung heisst «Finanzierung des öffentlichen Verkehrs» (FinöV). Mit dem TCS habe ich als Zentralpräsident vorgeschlagen, diesen Fonds um weitere vier bis fünf Jahre zu verlängern. Mit dieser Lösung könnte der Fonds mit rund fünf Milliarden Franken gespiesen und Bahn 2000 im versprochenen Rahmen und gemäss der 1998 vom Volk angenommenen Vorlage finanziert werden. Dies ohne Steuererhöhung oder Einführung neuer Gebühren, denn der Fonds würde zu einem Teil via Mineralölsteuerzuschlag durch die Steuern der Automobilisten gedeckt. Dies ist eine pragmatische und ausgewogene Lösung für alle und stellt gleichzeitig noch die Verwirklichung von für die Westschweiz unverzichtbaren Bahnprojekten sicher.Für mich ist dies eine Möglichkeit, den für die Nationalratskampagne gewählten Slogan «Eine Brücke nach Bern» konkret umzusetzen. Konkret und pragmatisch und indem der für das Wohlergehen unseres Landes wichtigen Komplementarität zwischen Schiene und Strasse Rechnung getragen wird. Edgar Schorderet, Marly

Mehr zum Thema