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Blue Factory steht am Scheideweg

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Philippe Jemmely, Direktor der Bluefactory AG, blickt zufrieden auf das vergangene Jahr zurück. Es sei im Zeichen von Stabilität und Vorbereitungen gestanden, wie er im Jahresbericht 2019 schreibt. Das Innovationsquartier geniesse bei den Mietern weiterhin grosse Beliebtheit. «Keine Firma mit mehr als zwei Mitarbeitenden hat die Blue Fac­tory dieses Jahr verlassen.» Leider könne auf die regelmässige Anfrage nach Mietfläche zurzeit aber nicht eingegangen werden, da alle Räumlichkeiten besetzt seien. Obwohl sich das Innovationsquartier in der Stadt Freiburg letztes Jahr äusserlich kaum verändert habe, seien letztes Jahr dennoch wichtige Entscheidungen gefallen, stellt Jemmely weiter fest. So wurden die Sieger­projekte für den Bau des neuen Gebäudes des Smart Living Lab und des Gebäudes B ernannt. Dank der beiden Projekte soll das Innovationsquartier mit heute über 300 Arbeitsplätzen dereinst 750 Arbeitsplätze ­zählen.

«Heute ist eine angemessene Kapitalisierung der Bluefactory AG nötig.»

Oliver Curty

Staatsrat (CVP)

Rekapitalisierung nötig

Auch Volkswirtschaftsdirektor Olivier Curty (CVP) erhofft sich von den Neubauten den lang ersehnten Aufschwung. «Heute ist allerdings eine angemessene Kapitalisierung der Bluefactory AG notwendig.» Denn die Aktiengesellschaft habe tatsächlich nie über die finanziellen Mittel verfügt, um die in der Nutzungscharta des Geländes festgesetzten Ziele umzusetzen. Die Charta umfasst eine Vielzahl an wirtschaftlichen, kulturellen, denkmalpflegerischen, energetischen und ökologischen Aspekten sowie solche, die den Wohnungsbau betreffen. «Die Blue Factory steht nun an einem Scheideweg.»

Wie Curty auf Anfrage erklärte, sei seit Monaten eine Finanzanalyse im Gange, um im Herbst sowohl dem Grossen Rat als auch dem Generalrat der Stadt Freiburg ein entsprechendes Dekret vorlegen zu können. Die Bluefactory AG ist mit dem Grundstück des Innovationsquartiers und einer Million Franken gestartet. Danach haben Stadt und Kanton noch einmal ein Darlehen von je fünf Millionen Franken gesprochen. «Das reicht nicht, um das Potenzial des Innovationsquartiers mit einem Investitionsvolumen von einer halben Milliarde Franken auszuschöpfen. Die Blue Fac­tory braucht hierfür eine so- lide Eigenkapitalbasis», sagte Staatsrat Curty.

CO2-Ausstoss relativ gesunken

Die durch den Betrieb des Blue-Factory-Geländes entstehenden Emissionen betrugen im vergangenen Jahr 322 Tonnen CO2. Dies bedeutet eine Zunahme von elf Prozent im Vergleich zu 2018. Das Ergebnis stehe in Zusammenhang mit dem Anstieg der Anzahl Arbeitnehmenden auf dem Gelände um 20 Prozent, was wiederum zu einem Anstieg der Anzahl geschäftlicher Fahrten geführt habe, steht im Jahresbericht. Gemessen an den ­CO2-Emissionen pro Vollzeitäquivalent sanken die Emis­sionen allerdings von 1,49 auf 1,33  Tonnen CO2 pro Jahr.

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