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Buchungen über das Internet

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Buchungen über das Internet

Der Freiburger Tourismusverband setzt auf virtuelles Marketing

In Zukunft sind Ferien im Kanton Freiburg noch leichter zu planen und zu buchen. Über die Homepage des Freiburger Tourismusverbandes (FTV) können sogar Hotel-Reservationen direkt vorgenommen werden.

www.pays-de-fribourg: Hinter dieser Internetadresse verbirgt sich ein ausgeklügelter Versuch des FTV, die Zentren des Fremdenverkehrs im Kanton miteinander zu vernetzen und damit für einen einheitlicheren Auftritt zu sorgen. «res’or» nennt sich das System, über dessen Datenbank die Freiburger Anbieter der Bereiche Gastronomie, Hotellerie, Kultur oder Sport ihre Produkte vorstellen können.

Doch die Homepage geht weit über eine statische Informationsseite hinaus: In der Hotellerie beispielsweise ist nicht nur die ganze Palette der Zimmer und der dazugehörenden Dienstleistungen zu finden – der Kunde kann sich die Betten auch gleich reservieren lassen. Damit die Produkte immer auf dem neusten Stand sind, können sich die Betriebsleiter mit ihrem Passwort direkten Zugang zur Datenbank verschaffen und die Angebote auch kurzfristig aktualisieren. Dies ermöglicht den Teilnehmern auch, die Preise bereits auf längere Frist im Voraus festzulegen oder auf die saisonale Nachfrage zu reagieren.

Einfache Navigation

Die Navigation auf der Seite ist einfach: Man kann sich über die Angebote der drei Regionen (die Seen, Freiburg und das Zentrum sowie die Voralpen) informieren oder mit Blick auf den ganzen Kanton nachschauen, wo das Museum steht, für welches man sich interessiert, oder wo die einladensten Fahrradtouren mit Hotel-Anschluss liegen: erst surfen, dann radeln.

Die Konzeption des Informationsnetzes ist offen gestaltet: Wer mehr erfahren will über ein Angebot, wird direkt auf die entsprechende Homepage gelotst, und umgekehrt werden Besucher einer Internetseite für die Buchung wieder zu «res’or» zurückgeführt, damit dieser Vorgang zentral erfasst werden kann.

Aller Anfang ist freilich schwer, und bis das Angebot so läuft, wie es sich die Ideengeber vorgestellt haben, dürfte noch einige Zeit vergehen. Bisher haben nämlich erst wenige Hotelliers die entsprechenden Eintragungen in die Datenbank gemacht, und auch das Angebot der Museen im Freiburgerland beschränkt sich noch auf das Strohatelier in Rechthalten und das Sensler Museum.

«e-business» kommt

Gemäss Eric Bapst, der den Auftritt zusammen mit seinen Mitarbeitern konzipiert und gestaltet hat, wird das Geschäft via Internet aber immer wichtiger werden; auf Neudeutsch heisst das Motto heute «e-business or out of business». Mit der Einführung der neuen Technologie reagiert die Tourismusbranche auch auf die gängigen Ferien-Trends, welche heissen: öfter, kürzer und weiter weg. «Ausserdem reicht es heute nicht mehr, ein blosses Produkt anzubieten», ergänzt Bapst; das Produkt müsse ein Erlebnis sein, und das Erlebnis müsse bereits mit der Buchung beginnen.

Die Trümpfe in den Händen

An der gestrigen 75. Generalversammlung hob Hubert Lauper, der Präsident des Freiburger Tourismusverbandes (FTV), seinen Warnfinger in die Höhe und meinte: «Das touristische Freiburgerland steht heute an einem entscheidenden Wendepunkt seiner Geschichte.»

In Zeiten der Wirtschaftsflaute habe man den Mut aufgebracht, Investitionen in der Höhe von rund 210 Millionen Franken für Infrastrukturen zu tätigen: An der Spitze dieser Bauten mit beträchtlichem Potenzial an wirtschaftlicher Wertschöpfung nannte Lauper das Forum Freiburg und den Espace Gruyère. Mit diesem Trumpf in den Händen prophezeite er dem Kanton eine rosige Zukunft.

Als zweite wichtige Vorbereitung für den Schritt in die Zukunft nannte der Präsident das neue Marketing, eingeführt vor zwei Jahren, heute mit dem Teilerfolg eines neuen Internetauftrittes, der zum Nutzen des gesamten Freiburger Tourismus betrieben wird (vgl. nebenstehenden Text). Um diese Vorteile auch verkaufen zu können, brauche es jedoch eine vermehrte Zusammenarbeit mit der Dachorganisation «Schweiz Tourismus».

Der FTV werde aber auch «noch dieses Jahr eine Reflexion in Hinsicht auf die nächste Revision des kantonalen Tourismusgesetzes in Gang setzen», um seine Strategien und Strukturen anzupassen. Es gehe darum, die Synergien im Marketing endlich zu nutzen, die Mittel im «Aufnahme»-Bereich besser zu nutzen und die Infrastrukturen weiterzuentwickeln. Hinsichtlich der Professionalität forderte Lauper, dass keine Zugeständnisse mehr gemacht würden. us

«Weder schlecht noch brillant»

Zu Beginn der 80er Jahre hatte die Forschungsstelle für Raumwirtschaft der Uni Freiburg im Auftrag des Freiburger Tourismusverbandes eine Studie zu den finanziellen Erträgen des Tourismus im Kanton durchgeführt. Gemäss Professor Gaston Gaudard beliefen sich die Einnahmen damals auf 235 Millionen Franken, wovon 55 Millionen aus Übernachtungen stammten und 180 Millionen von «Durchreisenden».

Von Oktober 1999 bis März 2000 hat eine weitere Studie diese Zahlen überprüft: Die Einnahmen aus dem Tourismus belaufen sich heute auf 428 Millionen Franken. In der Zwischenzeit bringen die Übernachtungen bereits Einnahmen in der Höhe von 135 Millionen Franken, 262 Millionen stammen von den Tagestouristen, und die in der Zwischenzeit errichtete Raststätte «Restoroute de la Gruyère» trägt 30 Millionen Franken bei. Nicht eingerechnet sind die Multiplikatoreneffekte, jene Einnahmen, welche daraus entstehen, dass die Tourismusbetriebe ihre Produkte im Kanton einkaufen.

Laut der Studie werden 63 Prozent der Aufenthalte im Kanton von Schweizern getätigt, wovon 85 Prozent aus sechs Kantonen stammen. Über 98 Prozent der ausländischen Gäste sind Europäer.

Was sagen diese Zahlen aus?

Professor Gaudard qualifiziert die Zahlen der Untersuchung als «weder schlecht noch brillant». Im Vergleich der beiden Stichprobenzeitpunkte sind die Einnahmen um 82 Prozent gestiegen, subtrahiert man davon die Inflation, bleiben immerhin 48 Prozent. Im landesweiten Vergleich der Beiträge des Tourismus zum Bruttoprodukt des Kantons liegt Freiburg mit 4,8 Prozent aber noch immer unter dem Schnitt.

Die Hotellerie generiert mit 17 Prozent aller Aufenthalte mehr als 55 Millionen Franken. Dabei ist der Belegungsgrad der Hotels mit rund 24 Prozent seit 1966 gemäss Gaudard «beunruhigend konstant». Seiner Meinung nach muss ein Inventar der Hotels gemacht werden, um jene zu eliminieren, welche man heute eigentlich nicht mehr anbieten sollte.

Zur Vernetzung der Tourismusangebote und der Zukunft der Branche meint er: «Das Internet ist sehr wertvoll, aber es ist noch viel wichtiger, dass man darauf ein dynamisches, modernes Produkt anbietet. Denn entweder ist der Tourismus im 21. Jahrhundert professionell, oder er ist gar nicht mehr.» us

Warum sie nach Freiburg kommen

Tendenz steigend: Es besuchen wieder mehr Touristen Freiburg als auch schon

Was schauen sie sich an? Die Kathedrale. Wonach fragen sie? Nach einem Stadtplan. Und wie lange bleiben sie? Meistens nur einen Tag. 1999 waren rund 300 000 Tagestouristen in der Stadt.

Ach, man sollte besser

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