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Budgets der Bezirksspitäler gekürzt

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Budgets der Bezirksspitäler gekürzt

Staatsrat bewilligt einen um 5,5 Mio. kleineren Budgetrahmen

Die Freiburger Regierung sieht im Jahr 2004 für die vier Bezirksspitäler einen Budgetrahmen von insgesamt 60,8 Millionen Franken vor. Das sind zwar zehn Prozent mehr als im Jahr 2003, doch wurden die Budgets um 5,5 Mio. gekürzt.

Von ARTHUR ZURKINDEN

66,3 Millionen hätte der Budgetrahmen betragen müssen, hätte der Staat alle Anträge der vier Bezirksspitäler bewilligt. Die grössten Abstriche muss das Spital des Südens hinnehmen. Sein ursprüngliches Budget von 33,4 Mio. Franken wurde um 2,5 Mio. gekürzt. Prozentual sind jedoch die Kürzungen bei den Spitälern von Payerne und Tafers von rund 1,2 Mio. noch grösser. Mit einer Kürzung um 610 000 Franken weggekommen ist das Spital Merlach.

Merlach-Budget
um 21,5 Prozent erhöht

Im Vergleich zum Vorjahr wurde aber das Budget 2004 des Spitals Merlach um 1,44 Mio. oder um 21,5 Prozent auf 8,1 Mio. Franken erhöht. Nach den Worten von Gesundheitsdirektorin Ruth Lüthi erwarten die Spitalverantwortlichen im nächsten Jahr einen Rückgang um rund 200 Patienten oder 10 Prozent der Aktivitäten. Entsprechend geringer würden deshalb auch die Einnahmen ausfallen.

Vorwurf zurückgewiesen

Ruth Lüthi bestätigte am Mittwoch, dass im Spital Merlach keine neuen Stellen im Pflegebereich genehmigt worden seien. Sie liess aber den Vorwurf nicht gelten, dass zehn Stellen gestrichen wurden. So rief sie in Erinnerung, dass im Budget 2002 insgesamt 98,35 Stellen bewilligt worden seien. Ende 2002 seien jedoch 11,58 Stellen mehr besetzt gewesen. Wohl seien für die Expo.02 3,48 Stellen zusätzlich bewilligt worden, jedoch nur während der Ausstellungszeit. Deshalb sei der Personalbestand um die unbewilligten Stellen reduziert worden. Gewährt wurde jedoch die Anstellung eines Buchhalters.

Markante Zunahme in Payerne

Im Vergleich zum Vorjahr ist auch das Budget 2004 des interkantonalen Spitals in Payerne massiv angestiegen, nämlich um 1,6 Mio. oder 21,4 Prozent auf 9 Mio. Franken. Im Gegensatz zu Merlach nehmen in diesem Spital die Aktivitäten stark zu. Laut Lüthi ist die Zunahme freiburgerseits (+ 8,8 Prozent) grösser als auf Seiten des Waadtlands (+ 4,1 Prozent).

Wenn die Budgets 2004 der vier Bezirksspitäler um 5,5 Mio. gekürzt wurden, so wurde der Rotstift vor allem im Personalbereich angesetzt. So hat der Staatsrat auch im Spital Tafers keine zusätzlichen Stellen bewilligt. Nach den Worten der Gesundheitsdirektorin wurden im vergangenen Jahr zusätzliche Stellen zugelassen.

Zusätzliches Personal wurde im Spital des Südens bewilligt, vor allem Reinigungspersonal. 8,5 neue Stellen seien aber nicht gewährt worden.

Gemäss Ruth Lüthi sind auch bei den Neuanschaffungen nicht alle Wünsche erfüllt worden. Zudem hielt sie fest, dass die Budgets auch deshalb um 5,5 Mio. Franken gekürzt worden seien, weil eine grössere Kostenbeteiligung von Seiten der Krankenversicherungen erwartet werde.

Von den 60,8 Mio. Franken Budgetrahmen muss der Staat 40 Prozent oder 24,3 Mio. Franken übernehmen.

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