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«Buffet gehört zu Gesamtkonzept»

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Düdinger stehen dem Verkauf des «Buffets» eher ablehnend gegenüber

Rund 150 Interessierte sind am Donnerstag abend der Einladung des Gemeinderates zu einer Informationsveranstaltung über die Zukunft des Hotels Bahnhof in Düdingen gefolgt. Ammann und Finanzchef André Blanchard orientierte über die finanzielle Situation der Gemeinde und wies darauf hin, dass sich die Gemeinde in Zukunft auf die Kernaufgaben beschränken müsse. Der Unterhalt eines Hotels gehöre nicht dazu, meinte er.

Für den Ammann gibt es keinen Zweifel, dass die Gemeindeliegenschaft – das Hotel Bahnhof – gut gelegen und auch gut geführt sei. In den kommenden Jahren stehen aber Investitionen von rund 3,5 Millionen Franken an. Der Gemeinderat stehe vor der Entscheidung, diese Investionen zu tätigen oder die Liegenschaft zu verkaufen. Er machte keinen Hehl daraus, dass der Gemeinderat eher zu einem Verkauf tendiert.
Ernst Page, verantwortlicher Gemeinderat für die Liegenschaften, stellte das Hotel Bahnhof in allen Details vor und zeigte auf, wo zurzeit die Schwachstellen liegen. Eigentlich gibt es keinen Gebäudeteil oder keine Installation, wo nicht Sanierungen notwendig wären. Vor allem der grosse Saal und der Hotelbereich sind renovationsbedürftig. Doch auch der Eingangsbereich müsste einladender gestaltet werden. Das Gebäude ist auch nicht behindertengerecht.

Frühere Konzepte
neu überdenken

Den vier/fünf Voten, die in der Diskussion fielen, konnte entnommen werden, dass man einem möglichen Verkauf eher skeptisch gegenüber steht. Marius Jungo, ehemaliger Ammann, lud den Gemeinderat ein, die «Kernaufgaben» nochmals zu überlegen. Es gehöre zum Wirtschaftsstandort Düdingen, dass sich die öffentliche Hand diese privilegierte Situation auch etwas kosten lasse. Er wies auch darauf hin, dass das «Buffet» zu einem Gesamtkonzept gehöre, das der Gemeinderat zu Beginn der achtziger Jahre ausgearbeitet habe. So habe man bei der Erstellung der Sporthalle bewusst darauf verzichtet, eine Mehrzweckanlage zu erstellen. Man wollte das Buffet nicht konkurrenzieren. Das gleiche gelte bei der Realisierung des Podiums. Man müsse auch den Mut haben, frühere Konzepte zu überdenken, meinte der amtierende Ammann dazu.

Nochmals mit dem
Pächter verhandeln

Albin Lehmann und der ehemalige Gemeindeschreiber Viktor Fries glauben, dass der Gemeinderat zu schwarz male. «Das Buffet war trotz schlechter Zeiten immer tragbar», meinte letzterer. Er wies darauf hin, dass die Gemeinde auch mit den Pächterfamilien immer Glück gehabt habe. Es waren nur zwei in fast 100 Jahren. Er forderte den Gemeinderat auf, nochmals mit dem jetzigen Pächter zu reden und ihn dazu zu bewegen, noch ein paar Jahre anzuhängen. In dieser Zeit könnte Ausschau nach einem neuen Pächter gehalten werden.

Moritz Werro wies darauf hin, dass vor allem die kleineren Vereine auf die Räumlichkeiten im «Buffet» angeweisen seien für ihre kulturellen Veranstaltungen. Sie könnten sich das Podium nicht leisten und stellten auch nicht so hohe Ansprüche. Hugo Stulz wollte wissen, welche Liegenschaften die Gemeinde sonst noch besitze, die sie verkaufen könnte. Gemäss André Blanchard wird sich vermutlich in den nächsten Jahren eine Lösung für das alte Gemeindehaus abzeichnen. Die beiden Heimwesen könnten für die Gemeinde im Rahmen einer neuen Arbeitszone als Austauschland von Nutzen sein.
Bis zum 14. April wird vermutlich – und hoffentlich nicht nur an den Wirtschaftstischen – über die Zukunft des «Buffets» diskutiert.

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