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Bund hebt Vogelgrippe- Massnahmen auf

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Die Vogelgrippe hatte Mitte November 2016 auch den Kanton Freiburg erreicht (die FN berichteten). Wegen der Ansteckungsgefahr für Hausgeflügel hatte der Bund per 12. November 2016 in der ganzen Schweiz Präventionsmassnahmen erlassen. Diese sind nun wieder aufgehoben, wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) mitteilt. Gemäss BLV ist die Zahl der von der Vogelgrippe betroffenen Zugvögel in Europa stark zurückgegangen. Zudem herrschten seit Anfang März mildere Temperaturen, und die meisten Zugvögel hätten ihre Winterquartiere verlassen. Damit sinke das Ansteckungsrisiko für Hausgeflügel.

Hausgeflügel nicht erkrankt

Als Präventivmassnahme gegen die Vogelgrippe durften etwa Futter- und Tränkestellen für Wildvögel nicht zugänglich sein. Zudem mussten Gänse- und Laufvögel vom übrigen Hausgeflügel getrennt gehalten werden. Bis heute sei in der Schweiz kein Fall von betroffenem Hausgeflügel festgestellt worden, weiss das Bundesamt für Veterinärwesen.

Die Freiburger Tierhalter hätten diese Meldung sicherlich mit Erleichterung aufgenommen, sagt der stellvertretende Freiburger Kantonstierarzt Michel Schmitt auf Anfrage. Persönlich habe er aber keine Rückmeldungen erhalten. In Estavayer-le-Lac war Mitte November ein Höckerschwan am Virus verstorben; drei weitere Tiere waren negativ getestet worden (die FN berichteten).

121 bestätigte Fälle

Das Vogelgrippevirus des Subtyps H5N8 wurde in der Schweiz erstmals Anfang November 2016 bei toten Wasservögeln am Bodensee nachgewiesen. Insgesamt gibt es gemäss BLV 121 bestätigte Fälle bei 376 analysierten Tieren. Es handelte sich vorwiegend um Reiherenten, Möwen und Schwäne.

ak/sda

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