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Burger suchen Einnahmequellen

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In den vergangenen Jahren bezahlte der städtische Wohnfonds der Burgergemeinde Freiburg jährlich rund 165 000 Franken Baurechtzins für das 15 186 Quadratmeter grosse Gelände an der Bonnesfontaines-Strasse 40 bis 50, wo der Wohnfonds 125 subventionierte Wohnungen anbietet. In den nächsten fünf Jahren werden es nur noch rund 66 000 Franken sein.

Wie Freiburgs Vize-Syndique Antoinette de Weck (FDP) der Burgerversammlung am Donnerstagabend erklärte, muss der Wohnfonds ab 2017 für zwei Darlehen während fünf Jahren jährliche Abschreibungen von 400 000 Franken leisten. Zudem würden die Subventionen von Bund, Kanton und Gemeinde, die der Fonds erhält, nach und nach reduziert, bis sie 2019 ganz ausliefen. «Der Fonds kann es sich heute nicht erlauben, lediglich ein ausgeglichenes Budget anzustreben, sondern muss Reserven anlegen, um auch nach 2019 Wohnungen zu moderaten Mietpreisen anbieten zu können», so de Weck. Deshalb beantragte sie der Versammlung, den Mietrechtzins des Wohnfonds für fünf Jahre um 60 Prozent zu reduzieren. Dies genehmigten die Burger einstimmig.

«Neue Ressourcen finden»

Bevor de Weck die Budgets der einzelnen Stiftungen präsentierte, fasste sie sämtliche Budgets sowie alle Spenden, Subventionen und weiteren Posten zusammen: Insgesamt ist ein Defizit von 262 950 Franken vorgesehen. «Und darin sind die vorhin beschlossenen Mindereinnahmen von rund 100 000 Franken noch nicht inbegriffen», sagte sie. «Dies kann Besorgnis erwecken. Wir müssen deshalb in Zukunft neue Ressourcen finden.»

Ein Projekt, das für die Burgergemeinde zusätzliche Einnahmen verspricht, ist der Ausbau des Freiburger Spitals HFR. Denn das dafür vorgesehene Gelände gehört den Burgern. «Wir möchten das Land dem Spital im Baurecht überlassen. Zurzeit diskutieren wir über den Preis, und ich bin zuversichtlich, dass wir bald eine Einigung finden», sagte de Weck.

Damit der Spitalausbau Realität werden kann, braucht es die Verbindungsstrasse zwischen dem Kantonsspital und der Autobahn A 12. Die Meinungen zwischen den Burgern, der Stadt Freiburg und Villars-sur-Glâne sowie dem Kanton gingen diesbezüglich auseinander, bestätigte de Weck Medienberichte. «Uns ist es wichtig, dass die Überlegungen nicht nur den Standort, sondern auch die Art der Verbindungsstrasse sowie den Langsamverkehr miteinbeziehen. Wir wollen keine Strasse für den Transitverkehr.» Jedoch sei es nicht das Ziel, das Projekt zu blockieren. «Ich bin sicher, dass wir eine Einigung finden.»

Weitere Einnahmen verspricht auch die Parzelle, welche die Burger im Sektor «Les Hauts de Schiffenen» im Freiburger Schönbergquartier besitzen. Der Eigentümer der benachbarten Parzelle plant auf dem noch unbebauten Gelände mehrere Gebäude. Noch muss aber der Detailbebauungsplan fertiggestellt und genehmigt werden. Auch sei noch nicht klar, ob die Burgergemeinde ihre Parzelle verkaufe, Baurecht gewähre oder behalte, sagte de Weck den FN.

Und schliesslich gehört den Burgern auch eine Parzelle in Schmitten, die in absehbarer Zeit genutzt werden könnte.

Neuer Stall beim Lägerli

Eine grössere Investition planen die Burger im kommenden Jahr in Schwarzsee. Der Stall beim Lägerli, den die Burger verpachten, erfüllt nicht mehr alle gesetzlichen Normen. Deshalb will die Burgergemeinde dort für 670 000 Franken einen neuen Stall mit einem Laufhof, einer Scheune und einer neuen Jauchegrube bauen.

«Wir wollen keine Strasse für den Transitverkehr. Ich bin sicher, dass wir eine Einigung finden.»

Antoinette de Weck

Präsidentin der Burgergemeinde

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