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Bürger wollen es genau wissen

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Bürger wollen es genau wissen

Angeregte Debatten an der Gemeindeversammlung in Courtepin

Die Stimmbürgerinnen und -bürger von Courtepin haben an ihrer Gemeindeversammlung alle Geschäfte genehmigt. Dies allerdings erst nach etlichen Frage- und Diskussionsrunden.

Autor: Von CORINNE AEBERHARD

Die Bürgerinnen und Bürger von Courtepin wollten es an der Gemeindeversammlung vom Montagabend genau wissen. Bevor sie über ein Geschäft abstimmten, kamen zahlreiche Interventionen oder Fragen. Schliesslich wurde es einem ehemaligen Syndic im Saal zu bunt und er appellierte an die Versammlung, man möge doch den Gemeinderat arbeiten lassen und ihm zuerst zuhören, ohne dauernd zu intervenieren. Nicht nur er zeigte sich solidarisch mit dem amtierenden Gemeinderat, sondern auch weitere ehemalige Gemeinderäte unterstützten diesen immer wieder mit Voten und Erklärungen.

Abfallbeseitigung alle zwei Wochen

Die Emotionen hochgehen liess unter anderem das Thema Abfallbeseitigung. Diese wird nur noch alle zwei Wochen durchgeführt, was einem Bürger nicht passte. Andere wiederum befanden, die Container könnten gar nur alle drei bis vier Wochen geleert werden. Jemand wiederum beantragte ein anderes Abfallsystem, was der Gemeinderat entschieden ablehnte. Er informierte, dass mit der zweiwöchentlichen Leerung 10 000 Franken pro Jahr eingespart werden können. Letztendlich aber stimmte die Versammlung allen Geschäften auf der Traktandenliste zu.Zur Kenntnis nahm die Versammlung den neuen Gemeindesteuersatz von 71,3 statt 80. Dies als Folge der Kantonalisierung des Spitalnetzes. Allenfalls fasse man im nächsten Jahr eine Steuererhöhung ins Auge, sagte der für die Finanzen zuständige Gemeinderat Jean-Philippe Schleuniger. Erst wolle man aber sehen, wie sich die Situation mit dem neuen Steuersatz entwickle. Der Voranschlag der laufenden Rechnung 2007 sieht einen Aufwand von gut 11,9 Mio. Franken und einen Ertag von gut 11,8 Mio. Franken vor. Gerechnet wird mit einem Aufwandüberschuss von gut 73000 Franken.

Investitionen 2007

Im nächsten Jahr will Courtepin Renovationen an einem Schulpavillon durchführen (siehe FN vom 30. November). Diese belaufen sich auf 175 000 Franken. Die Gemeinde Wallenried beteiligt sich mit zusätzlichen 25 000 Franken. Für 130 000 Franken wird der Kugelfang des Schiessplatzes saniert. 40 Prozent davon wird vom Bund subventioniert. Mit 29 000 Franken beteiligt sich Bärfischen daran, so dass für Courtepin schliesslich noch 49 000 Franken bleiben. 50 000 Franken kosten die beiden neuen Salzstreuer und 56 700 Franken wurden gesprochen für die Revision des Ortsplanes.Auf der Einnahmenseite der Investitionsrechnung sind nebst den Subventionen für die Scheibenstandsanierung 60000 Franken budgetiert für Trinkwasseranschlussgebühren und 80000 Franken für Abwasseranschlussgebühren. Mit weiteren 200000 Franken rechnet man aus Landverkäufen.

Einbürgerungswillige stellen sich persönlich vor

Weiter hat die Versammlung das Gemeindereglement betreffend die Verwaltungsgebühren im Raumplanungs- und Bauwesen genehmigt und vier Familien eingebürgert. Diese stellten sich auf Wunsch der Versammlung allesamt persönlich vor.

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