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Burgquartier wird weiter aufgehübscht

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Nach dem Ulmenplatz nimmt die Stadt Freiburg nun auch den Bereich rund um die Kathedrale in Angriff. Das heute im Amtsblatt publizierte Baugesuch umfasst drei architektonische Massnahmen. Geändert wird auch die Verkehrsführung auf der Chorherrengasse. Zudem sollen die 18 Parkplätze auf dem Sainte-Catherine-Platz hinter der Kathedrale auf die Bernstrasse verlegt und die drei Bäume am gleichen Ort gefällt werden. Diese sollen durch gleich viele Bäume hinter und vor der alten Post ersetzt werden.

Pflastersteine und Leuchten

In baulicher Hinsicht sieht das Projekt erstens vor, den Bereich rund um die Kathedrale zu pflästern.

Das Beleuchtungskonzept sieht zweitens vor, an den Fassaden entlang der Chorherren- und Metzgerngasse Leuchten anzubringen; beim Sainte-Catherine-Platz sollen Strassenkandelaber für Licht sorgen, und rund um die Kathedrale Bodenleuchten. Im Voranschlag 2018 des Kantons steht zudem der Betrag von 250 000 Franken für eine Studie zur Beleuchtung der Kathedrale selber (siehe FN von gestern). Wie Stadtarchitektin Nicole Surchat Vial auf Nachfrage erklärte, ist es der Stadt von Gesetzes wegen erlaubt, Leuchten an Privathäusern anzubringen. Das Problem, dass die Bewohner durch das Licht in ihren Wohnungen belästigt werden könnten, sieht Surchat nicht: «Es sind Lampen mit Protektoren geplant. Zudem kann man die Helligkeit auch regulieren. Und schliesslich wäre es auch möglich – wie bei der Kathedrale –, das Licht ab einer gewissen Uhrzeit abends abzuschalten.»

Drittens soll die Zähringertreppe saniert werden.

Fussgängerzone geplant

Die Südseite der Kathe­drale wird gemäss den Plänen der Architekten des Büros Mon­ta­gni­ni Fusaro in eine Fussgängerzone umgewandelt. Auf der Nordseite – von der Zähringerbrücke aus in Richtung Grenette gesehen rechts an der Kathedrale vorbei – soll der Verkehr künftig in zwei Richtungen geführt werden.

Geschätzte Kosten

Sobald das Baugesuch vorliegt, wird der Freiburger Gemeinderat dem Generalrat einen Baukredit vorlegen. Wie Antoine Bertschi vom Freiburger Amt für Stadtplanung und Architektur gegenüber den FN erklärte, wird der Baukredit auf 12,4 Millionen Franken geschätzt. Er umfasst neben den erwähnten Arbeiten auch die Vorhaben auf dem Ulmenplatz. Gegen Letztere gingen bei der Stadt zehn Einsprachen ein, die noch behandelt werden müssen (die FN berichteten).

Parkhauserweiterung Grenette

Machbarkeitsstudie soll Klarheit schaffen

Der Verwaltungsrat der IG Grenette entschied gestern Abend, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben für den Ausbau des Grenette-­Parkings. Dies bestätigte der Sekretär der Immobiliengesellschaft, Jean-Pierre Wolhauser, auf Anfrage. Neben den 188 bestehenden Parkplätzen sollen 100 neue geschaffen werden: etwa 50 für die Öffentlichkeit und 50 für Private. «Wir werden jetzt Offerten für die Machbarkeitsstudie einholen. Im Januar vergeben wir dann das Mandat», so Wolhauser. «Die Parkplatznormen haben sich geändert. Das heisst, die Kapazität des Parkhauses muss neu berechnet werden.» Zudem müssen die Ausbaukosten geklärt werden.

Genaueres zu einem möglichen Ausbauprojekt wollte Wolhauser aber nicht sagen. Ob die IG Grenette ihr altes Rucksack-Projekt aus dem Jahr 2005 aktualisieren will oder ob gar ein neues Projekt zur Diskussion steht, ist also weiterhin offen. Das Projekt aus dem Jahr 2005 sah einen Ausbau zur Saane hin vor. Gegen dieses Vorhaben gab es damals mehrere Einsprachen – nicht zuletzt, weil die Waldzone oberhalb des Grabensaals in eine Stadtzone hätte umgewandelt werden müssen.

Der Richtplan für die historische Altstadt begünstige die Ausbauwünsche, erklärte Gemeinde- und Verwaltungsrat Pierre-Olivier Nobs (CSP) den FN. Dieser sehe vor, dass die Kompensation von Parkplätzen nur erfolgen dürfe, wenn gleichzeitig die öffentlichen Parkplätze aufgewertet würden. Und das geschehe nun ja. «Der Ausbau wäre für uns eine Win-win-Situation.» Die Stadt ist gemäss früheren Aussagen von Gemeinderätin Andrea Burgener Woef­fray (SP) auch bereit, die IG Grenette bei den «bürokratischen Schritten zu unterstützen». Im Hinblick auf die zweite Etappe der Revitalisierung des Burgquartiers ist die Stadt mit der IG Grenette jedenfalls im Gespräch.

rsa

 

 

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