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Bushaltestelle La Faye ohne Chance

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Fast 3000 Unterschriften trägt die Petition, mit welcher das Théâtre des Osses sowie Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers La Faye in Givisiez die Wiedereinführung der Bushaltestelle La Faye fordern. Diese wurde im Dezember 2019 aufgehoben (siehe FN von gestern).

Prompt reagierte gestern die Agglomeration Freiburg, welche als regionaler Verkehrsverbund Auftraggeberin für die Leistungen des öffentlichen Verkehrsnetzes ist, das von den Freiburgischen Verkehrsbetrieben (TPF) betrieben wird. In einer Medienmitteilung schreibt sie: «Die Agglomeration Freiburg hat die Petition zur Kenntnis genommen.» Zwar ist die Mitteilung keine formelle Absage an die Petitionäre. Aber es wird deutlich gemacht, dass die Nachteile der Aufhebung der Bushaltestelle vor der Tür des Theaters durch die neue viertelstündliche Bahnverbindung und die Langsamverkehrsüberführung zum Quartier La Faye beim neuen Bahnhof Givisiez mehr als wettgemacht werden. Inwiefern, erläutert Eliane Dévaud-Sciboz, Mitglied des Agglomerationsvorstandes, gegenüber den FN: «Während Theaterbesucher vorher vom Hauptbahnhof Freiburg mit der Buslinie 9 eine riesige Schlaufe fahren mussten und dafür 25 Minuten brauchten, sind sie heute mit dem Zug in sieben Minuten am Bahnhof Givisiez.» Von dort gelange man in fünf Minuten zu Fuss zum Theater. Nur unwesentlich länger dauere es, um ins Quartier La Faye zu kommen, sagt Dévaud. Die neue Schnittstelle erleichtere zudem den Zugang in diesen Sektor für Reisende aus dem Broye- oder Seebezirk, wovon auch das Theater profitiere.

Die Verantwortliche für Mobilität weist weiter darauf hin, dass Givisiez mit dem Bau des neuen Bahnhofs für die Entwicklung der Agglomeration zu einem äusserst wichtigen Sektor geworden sei, bei dem nicht auf einzelne Befindlichkeiten eingegangen werden könne, sondern eine globale Sicht erforderlich sei. Dabei sei die Verkehrsstrategie nicht nur auf Givisiez auszurichten, sondern auch auf Corminboeuf, Belfaux, Granges-Paccot und Villars-sur-Glâne.

«Eine Arbeitsgruppe prüft gegenwärtig, wie das öffentliche Verkehrsangebot in diesem strategisch wichtigen Sektor mittelfristig ausgebaut werden kann», so Dévaud. «Es sind neue städtische Buslinien geplant, die im Rahmen des Agglomerationsprogramms der dritten Generation vorgesehen sind.»

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