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Bussen für die Demonstranten am Black Friday

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Am 29. November um 17 Uhr steuerten einige junge Leute der Organisation Extinction Rebellion sowie des Klimastreiks mit Einkaufswagen zum Haupteingang des Einkaufszentrums Fribourg-Centre vis-à-vis des Bahnhofs Freiburg. Sie ketteten sich an die Wagen, während sich drinnen und draussen weitere Demonstrierende postierten. Sie riefen am Black Friday zu weniger Konsum auf.

Die Polizei sperrte den Raum rund um die Demonstration ab und leitete die Kunden um, griff aber nicht ein. Nach Ladenschluss blieben einige Demonstrierende angekettet; die Polizei durchtrennte die Ketten schliesslich und führte die Demonstranten aus dem Einkaufszentrum.

Das Ganze hat nun ein juristisches Nachspiel. 46 Personen wurden angezeigt. Gegen 13 von ihnen hat die Freiburger Staatsanwaltschaft am 24. Juni Strafbefehle erlassen, gegen 21 weitere am 30. Juni. Insgesamt wehren sich 21 mit einer Einsprache gegen den Strafbefehl; damit werden die Fälle vor ein Gericht kommen. Die Verfahren gegen die restlichen 12  Personen sind noch am Laufen, wie Raphaël Brenta, der Mediensprecher der Freiburger Staatsanwaltschaft, den «Freiburger Nachrichten» sagte.

200 bis 500 Franken

Jene, die ihren Strafbefehl akzeptiert haben, erhalten Bussen von 200, 350 und 500 Franken – je nachdem, was sie gemacht haben. Generalstaatsanwalt Fabien Gasser hat jene, die einfach an der unbewilligten Demonstration teilgenommen haben, zu einer Busse von 200 Franken verurteilt. Rund zehn Demonstrierenden wurde vorgeworfen, sie hätten sich das Gesicht geschminkt und ähnliche Kleidung getragen, damit sie nicht erkennbar seien. Das wertete Gasser aber nicht als Verstoss; so etwas werde nur bei Unruhestiftern geahndet. Daher werden auch sie mit 200 Franken gebüsst.

Angespannte Situation

Bei einigen fällt die Busse höher aus, weil sie vor dem Einkaufszentrum und im Innern mit Plakaten unterwegs gewesen seien, Passantinnen und Passanten angesprochen und so laut Strafbefehl die Fussgängerströme behindert, die öffentliche Ordnung gestört und eine angespannte Situation geschaffen hätten. Ihre Busse beträgt 350 Franken. 500 Franken muss bezahlen, wer sich zudem weigerte, den Ort zu verlassen, und von der Polizei weggetragen wurde.

njb

 

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