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Cécile Gauch-Marro, Tafers

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Cécile Gauch-Marro wurde am 28.  März 1931 als achtes von zwölf Kindern der Eltern Johann und Ida Marro-Neuhaus in der Langenbitze in Tafers geboren. Cécile war ganz besonders. Ihre Geschwister bewunderten ihre kleine Schwester sehr. Zufrieden wuchs sie in der grossen Familie auf. Mit sieben Jahren begann die Schulzeit mit einem langen Schulweg. Nach der Schule mussten alle Kinder mithelfen: Beeren und Pilze sammeln im Wald, Holz zum Heizen nach Hause tragen, Ziegen hüten, Heu und Korn sammeln, den Garten pflegen und vieles mehr. Céciles Mutter ging in dieser Zeit auf den Markt nach Freiburg und verkaufte Gemüse und Früchte aus dem Garten, um der Familie das Nötige kaufen zu können. Der Vater war schon früh gesundheitlich angeschlagen, so musste die ganze Familie mithelfen. Cécile war glücklich, ihren Teil beitragen zu können. Das Familienleben war ihr sehr wichtig. Aus der Schule entlassen, war es für sie nicht möglich, eine Lehre zu machen, sie musste arbeiten, um die Familie zu unterstützen. Sie half gerne. Ihre Arbeit wurde sehr geschätzt.

Schicksalsschläge blieben ihr nicht erspart: 1947 starb ihr Papa, ein Jahr später erkrankte ihre Mama. Für Cé­cile war es selbstverständlich, zu Hause ihre Mutter zu pflegen und für die kleineren Geschwister zu sorgen. Als ihre Mutter wieder gesund war, trat Cécile Gauch-Marro eine Stelle im Hotel Taverna an. Sie lernte ihren zukünftigen Mann August Gauch kennen. 1952 heirateten die beiden. Vier Kinder, Oswald, Yolande, Denise und Kuno, wurden ihnen geschenkt. Hand in Hand arbeiteten sie hart, um den Kindern das nötige Rüstzeug fürs Leben zu geben. Einen schweren Schicksalsschlag erlebten sie 1994, als ihr ältester Sohn Oswald starb. 2002 starb auch Céciles Mann August.

Cécile Gauch-Marro freute sich sehr, wenn sie ihren sechs Grosskindern Geschichten von früher erzählen konnte. Danach wurde es ruhiger um sie. 2010 wurde der Eintritt ins Pflegeheim St. Martin unumgänglich. Gesundheitliche Probleme machten sich bemerkbar. Cécile freute sich immer sehr, wenn sie zu Familienfesten abgeholt wurde. Während der Zeit im Heim erfreute sie sich auch an den drei Urgrosskindern. Sie hatte immer ein Lächeln im Gesicht, wenn Familie und Verwandte vorbeischauten. Schliesslich wurde es sehr schwierig, mit ihr zu kommunizieren. Sie verstand ihre Angehörigen nicht mehr gut und sie sprach auch nicht mehr viel. Am 12. August 2020 schloss Cécile Gauch-Marro im Beisein ihrer Liebsten für immer die Augen.

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