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Chemie und Maschinenbau als tragende Elemente

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Im zweiten Quartal dieses Jahres scheinen die Freiburger Teilnehmer am Konjunkturtest der ETH-Konjunkturforschungsstelle KOF nicht ganz den Optimismus zu teilen, der weltweit und auf Landesebene in der Wirtschaft herrscht. Dies geht aus dem jüngsten Freiburger Konjunkturspiegel hervor. Auch wenn der Sammelindikator für den Geschäftsgang in der Industrie von Rot auf Grün gewechselt hat, so haben sich die restlichen Indikatoren nicht gebessert. Bei manchen hat sich die Lage sogar verschlechtert.

Wie auf Landesebene wird die Wirtschaft auch im Kanton Freiburg von der Chemie sowie der Maschinen- und Fahrzeugindustrie getragen. In der holzverarbeitenden Industrie haben sich die Aussichten gebessert, während sie sich in der Nahrungsmittelindustrie trüben. Nichts geändert hat sich in der Metallindustrie und im grafischen Gewerbe.

Folgen des Frankenkurses

Was den Einzelhandel angeht, bewerten die Testteilnehmer die gegenwärtige Lage als sehr düster. Doch in Bezug auf die Zukunft geben sie sich relativ optimistisch. Die Branche stand unter starkem Druck, weil die Schweizer ihre Einkäufe im Ausland oder auf dem Internet tätigten. Doch dank der Abschwächung des Frankens dürfte die Branche sich wieder erholen, zumindest teilweise. National rechnet die Expertengruppe des Bundes für 2018 mit einem robusten Wachstum des Bruttoinlandprodukts um 2,4  Prozent.

Das globale Konjunkturklima dürfte für den Aussenhandel günstig sein, heisst es. Die internationale Nachfrage nach Schweizer Produkten habe leicht zugenommen. Ausserdem stimulierten insbesondere die steigenden Bau- und Ausrüstungsinvestitionen die Binnennachfrage. Wenn allerdings die Zinssätze steigen sollten, könnte sich das nachteilig auf die Bauinvestitionen auswirken. Die Gewinnmargen der Exportunternehmen dürften sich dank der Abschwächung des Frankens erholen.

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