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Claude Lässer: «Ich habe kein Schema, wie meine Zukunft aussehen soll»

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Zum zweiten Mal steht nun Claude Lässer im Jahre 2009 der Freiburger Regierung vor. «Man weiss, was auf einen zukommt», sagt er dazu, will aber nicht von Routine sprechen. Gewiss hat er keine Bedenken, die Staatsratssitzungen zu leiten. «Innerhalb des Staatsrates ist die Arbeit sehr angenehm, es herrscht ein gutes Klima», lässt er verlauten. «Es geht ja nur darum, die Debatten im Staatsrat zu leiten, besser gesagt zu organisieren. Der Staatsratspräsident ist nicht der Chef. Wir sind alle Chefs», fährt er schmunzelnd fort.

Kein Stichentscheid

Auch die Gefahr ist nicht gross, dass er einen Stichentscheid fällen muss. «Wir sind sieben Mitglieder im Staatsrat. Also gibt es immer einen Mehrheitsentscheid», meint er und ruft gleichzeitig in Erinnerung, dass die Präsenz an den Staatsratssitzungen für die sieben Ratsmitglieder obligatorisch ist. «Es muss ein Mitglied schon sehr krank im Bett liegen, um der Sitzung fernbleiben zu dürfen. Oder ein Staatsrat hat ein dringendes Rendez-vous mit einem Bundesrat. Dann ist klar, dass er für eine gewisse Zeit der Sitzung fernbleiben darf. Aber sonst gibt es keine Entschuldigungen», gibt er zu verstehen.

Bewusst ist sich Claude Lässer aber, dass eine Menge Mehrarbeit auf ihn wartet. «Der Staatsratspräsident muss auch den Kanton nach aussen vertreten», sagte er und denkt dabei an die Konferenz der Regierungsratspräsidenten der Schweiz oder der Westschweiz; Sitzungen, die auch vorbereitet werden müssen. Und diese Repräsentationspflichten gesellen sich zu den übrigen Einladungen, die ein Staatsratspräsident nicht ausschlagen kann.

Letzte Legislaturperiode

Zu einem dritten Präsidialamt wird es für Claude Lässer nicht kommen, denn mit dem Ende der Legislaturperiode im Jahre 2011 geht auch die Amtszeit von Staatsrat Claude Lässer zu Ende. Die Kantonsverfassung verbietet ihm eine vierte Amtsperiode, da er seit 1997 im Staatsrat sitzt.

Beim Empfang in Marly schloss Jean-Pierre Oertig, Präsident der FDP Marly, nicht aus, dass Claude Lässer bei der Nachfolge der beiden FDP-Bundesräte für eine grosse Überraschung sorgen könnte. «Das war nur Spass. Beim Empfang wurde viel gespasst», reagiert Claude Lässer auf die Anspielungen von Jean-Pierre Oertig. «Ich habe mir kein Schema zurechtgelegt, wie meine politische Zukunft aussehen soll. Mein Ziel ist es, die Legislaturperiode zu beenden. Was nach 2011 kommt, ist offen. Ich sage heute auch nicht einfach Nein», meint Claude Lässer, der schon im Jahr 2007 von seiner Partei angegangen worden war, damit er sich als Ständeratskandidat zur Verfügung stelle, nachdem Jean-Paul Glasson seine Kandidatur zurückgezogen hatte. Nach einer Bedenkzeit winkte Claude Lässer aber ab. az

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