Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Corminboeuf in der Kritik

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Corminboeuf in der Kritik

Verein gegen Tierfabriken

Eine Broschüre des Vereins gegen die Tierfabriken, die an alle Haushalte verteilt wurde, beschuldigt Staatsrat Pascal Corminboeuf, seine Aufgabe bezüglich Tierschutz vernachlässigt zu haben.

Autor: Von PHILIPPE CASTELLA/La Liberté

Die Broschüre «Acusa-News» ruft das Freiburger Stimmvolk auf, den «Freiburger Landwirtschaftsdirektor Pascal Corminboeuf ohne Erbarmen» nicht wiederzuwählen. Auf der Frontseite des Hefts ist Pascal Corminboeuf rot durchgestrichen.Die Vereinigung wirft ihm im Bereich Tierschutz grosse Vernachlässigungen vor. Auf den 24 Seiten der Broschüre führt die Vereinigung Fälle von misshandelten Tieren auf, die sich auf Freiburger Boden ereignet haben. Insbesondere greift sie den Fall von Châtel-St-Denis auf, bei welchem ein Landwirt sein Vieh misshandelt haben soll und gegen den ein Strafverfahren eingeleitet worden ist.

«Er verachtet die Tiere»

«Corminboeuf hatte Erbarmen für den Angeschuldigten, nicht aber für die ausgehungerten und durstigen Tiere, die auf ihrem Mist lagen», hält Acusa-News fest. «Diese Absenz von Mitleid gegenüber sensiblen Wesen, die sich nicht wehren können, ist unannehmbar, wenn man ein Regierungsamt ausübt», schreibt Acusa- News weiter. «Dies wird sich nicht ändern, solange ein Staatsrat, der die Tiere verachtet, im Amt ist.»Mittels Fotos zeigt die Broschüre auch andere Fälle von Tierhaltung, die nicht gesetzeskonform sind: Vier Fälle von Kaninchenzucht im Broye- und Seebezirk; zwei Schweinemästereien im Glane- und Greyerzbezirk. Acusa-News spricht von Konzentrations-Tierfabriken, wie sie in Ländern bestehen, die kein Tierschutz-Gesetz kennen. Laut Organisation sind solche Tierhaltungen im Kanton Freiburg häufig anzutreffen.

Pascal Corminboeuf ist entrüstet

Staatsrat Pascal Corminboeuf reagierte schockiert auf diese Anschuldigungen, «nach alldem, was ich während zehn Jahren in der Regierung für den Tierschutz unternommen habe». «Die Vorwürfe sind so heftig, dass ich nicht weiss, wie darauf zu reagieren», setzt er fort.Als Beispiel seines Handelns weist er auf die Kürzungen der Direktzahlungen hin, welche Landwirte wegen Misshandlung oder Vernachlässigung ihrer Tiere in Kauf nehmen mussten. Nach seinen Worten ist Freiburg in diesem Bereich einer der strengsten Kantone. «Die Kürzungen machen in den letzten sechs Jahren nicht weniger als drei Millionen Franken aus», fügt er bei.Betreffend den Fall von Châtel-St-Denis wird der Staatsrat in der kommenden Woche auf eine Anfrage von SVP-Grossrat Joe Genoud antworten. Und strafrechtlich wird das Untersuchungsamt am kommenden Freitag über den Verlauf der Untersuchung informieren, wie der Sprecher des Amtes, Raphaël Brenta, verspricht.

bearbeitet von az/FN

Mehr zum Thema