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Corona-Pandemie beeinflusst die Halbjahresbilanz der Kantonalbank

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Die Corona-Pandemie hat die Ergebnisse der Freiburger Kantonalbank (FKB) im ersten Halbjahr 2020 deutlich beeinflusst. Wie die Bank mitteilt, ging der Geschäftserfolg um 6,7 Millionen auf 81,4 Millionen Franken zurück. Das ist ein Rückgang von 7,6 Prozent. Auch der Halbjahresgewinn liegt mit 72,5 Millionen Franken um 0,5 Prozent unter dem Vorjahr.

Die Bilanz stieg um 1,9 Milliarden auf 26,6 Milliarden Franken. Die Kundenausleihungen sind um 600 Millionen oder 3,2 Prozent auf fast 20 Milliarden Franken gestiegen. «Die Zunahme ist auf die Covid-19-Überbrückungskredite zurückzuführen, die den Unternehmen im Rahmen des Hilfsprogrammes des Bundes gewährt wurden», so die FKB.

Die Hypothekarkredite erreichten 16,7 Milliarden Franken, was einer Steigerung um rund 500 Millionen Franken entspricht. Mit den Überbrückungs- und Hypothekarkrediten bestätige die FKB ihre Unterstützung der KMU beziehungsweise des Immobilienmarktes im Kanton.

Auf der Passivseite verzeichnet die Bank eine Erhöhung der Kundengelder um rund eine Milliarde auf 15,5 Milliarden Franken. Das entspricht einer Steigerung von 7 Prozent.

Der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft ist weiterhin die Hauptertragsquelle der Bank. Dieser ist aber mit 115,7 Millionen um 0,3 Millionen Franken leicht zurückgegangen. Gemäss FKB ist dies hauptsächlich auf Wertberichtigungen für Ausfallrisiken zurückzuführen.

Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft ist um 1,4 Millionen auf 3,8 Millionen Franken zurückgegangen. «Die Abnahme ist hauptsächlich auf das Ausbleiben von Changeaktivitäten zurückzuführen, welche durch den Rückgang der touristischen Aktivitäten bedingt sind», schreibt die Bank.

Das Total von Abschreibungen, Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Veränderungen der Rückstellungen und Verlusten stellt mit 6,4 Millionen Franken eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr dar.

Entsprechend sanken auch der Geschäftserfolg und der Halbjahresgewinn, Letzterer speziell durch die Zuweisung von 5 Millionen Franken in die Reserven für allgemeine Bankrisiken.

Die ungewisse Entwicklung der Gesundheitskrise und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen können sich auch auf das zweite Halbjahr auswirken, schreibt die FKB.

uh

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