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Covid-Prämie für Personal an der Front genehmigt

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Den Applaus hatte das Personal des öffentlichen Diensts und insbesondere der Pflege schon während des bisherigen Höhepunkts der Corona-Pandemie auf sicher. Jetzt schickt der Grosse Rat mit Annahme eines Auftrags noch eine Anerkennung in Form einer Prämie hinterher. Das Personal soll einmalig einen Betrag von 500 bis 1000 Franken erhalten, dies allerdings in Form von Bons beim lokalen Gewerbe. «Eine Win-win-Situa­tion», so Romain Collaud (FDP, Massonnens), einer der Autoren des Auftrags.

Wie viel an wen geht, ist aber noch offen. Der Grosse Rat trennte nämlich auf Wunsch des Staatsrats den Auftrag auf: Er akzeptierte, dass eine gewisse Anerkennung für das Staatspersonal erfolgt, erteilte aber dem Staatsrat die Kompetenz, die Form der Prämie selber zu bestimmen.

Die Begeisterung im Parlament hielt sich in Grenzen. Es erteilte dem Staatsrat die Kompetenz mit bloss 41 gegen 10 Stimmen. 37 Grossräte enthielten sich der Stimme. Die Enthaltungen kamen vor allem aus dem linken Lager. Chantal Pythoud (SP, Bulle) sagte: «Eine Geste reicht nicht: Das Engagement muss nachhaltig sein. Die Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal müssen verbessert und die Lohnklasse angepasst werden.»

Für Ursula Krattinger-Jutzet (SP, Düdingen) ist die Prämie «zu schwammig» definiert. Ungerechtigkeit und Missstimmung seien programmiert: «Viele haben eine Prämie verdient und gehen leer aus.» Für Christa Mutter (Grüne, Freiburg) ist es «eine Geste, mit der die Rechte zeigen kann, dass sie auch ein Herz hat».

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