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Cremo schreibt nach schweren Jahren wieder schwarze Zahlen

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Aufgrund der Bestimmungen zum Coronavirus konnte der Freiburger Milchverarbeiter Cremo AG seine Versammlung nicht mit den Aktionären abhalten. Stattdessen genehmigten unabhängige Stimmrechtsvertreter die Rechnung 2019 und den Jahresbericht.

Die Arbeit wurde ihnen umso leichter gemacht, als das Unternehmen nach zwei schwierigen Jahren nun mit einem Nettogewinn von 415 000 Franken abschloss. Da auch mehrere Projekte und Investitionen beendet wurden, schreibt das Unternehmen in einem Communiqué von einem «Jahr der Konsolidierung und der Realisierungen».

Die verarbeitete Milchmenge betrug letztes Jahr 393 Millionen Kilogramm. Auch wenn dies einem Rückgang um 3,4 Prozent gegenüber 2018 entspricht, resultierte daraus ein um 17 Millionen Franken gesteigerter Umsatz von 492 Millionen Franken. Dank dem positiven Resultat weist Cremo eine Eigenmittelquote von 57 Prozent aus.

Grund für die positive finanzielle Bilanz sind die besseren Bedingungen für den Proteinexport im vergangenen Geschäftsjahr, schreibt die Cremo. Dies sei speziell auf den lang erwarteten Anstieg der Magermilchpulverpreise zurückzuführen. Höhere Einnahmen aus dem Exportgeschäft erlaubten es, den Milchproduzentenpreis zu erhöhen. Auch dank der Nachfolgelösung des «Schoggigesetzes» konnte der Milchpreis um 8,5 Prozent oder 4,8 Rappen pro Kilogramm zulegen.

Die Corona-Krise habe seither für gewisse Unsicherheiten gesorgt. Das Unternehmen habe sich aber sehr gut geschlagen und seine Anpassungsfähigkeit unter Beweis gestellt.

Neuer Trocknungsturm

Im Bereich der industriellen Infrastruktur stand 2019 die Inbetriebnahme des neuen Trocknungsturms in Villars-sur-Glâne im Mittelpunkt. Auch wurde eine zweite Abfüllanlage für Tetrapackungen des Formats Edge beendet, und die Kapazität der Joghurt-Zubereitung in Mont-sur-Lausanne wurde erhöht. Die Sanierung des Trocknungsturms in Lucens sowie die Optimierung der Vorbehandlung der Produktionsabwasser in Siders sorgten für eine Rationalisierung und eine Reduktion des ökologischen Fussabdrucks, schreibt das Unternehmen. Ein Massnahmenbündel hat von 2013 bis 2019 die CO2-Emissionen reduzieren können.

Die Cremo AG hebt in ihrem Geschäftsbericht auch neue Partnerschaften mit der Genossenschaft Lait équitable und dem Unternehmen Chiefs hervor. Chiefs sei in kurzer Zeit zu einer Referenz im Bereich der funktionellen Lebensmittel geworden.

2019 war das letzte ganze Geschäftsjahr von Paul-Albert Nobs, der das Unternehmen Ende Juni nach 25 Jahren an der Spitze verlässt.

uh

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