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Damit kein Zivildienstler hungrig bleibt

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Schweineschnitzel an Portweinjus mit Pommes frites und Mischgemüse, oder lieber ein Linseneintopf mit Gemüse, Chili, Koriander, Tortilla Chips und Salat? Aus diesen beiden Menüs und dem Tageshit «Cheesburger» konnten die 250 Zivildienstleistenden im Campus Schwarzsee gestern ihr Mittagessen auswählen. Seit das Ausbildungszentrum für den Zivildienst in der ehemaligen Kaserne in Schwarzsee vor einem Jahr eröffnet wurde, kocht das Küchenteam der Compass Group wochentags für die jungen Herren vor Ort das Mittag- und Abendessen und bereitet auch das Frühstück zu. «Alles wird vor Ort gekocht, es wird nichts fixfertig angeliefert», sagt Sascha Hofstetter, Regionalleiter bei der Compass Group, der grössten Anbieterin von Gas­tro­nomiedienstleistungen weltweit mit Sitz in England.

Tessiner lieben Pasta

Um 6 Uhr morgens beginnt die erste Küchencrew mit der Arbeit. Die Mittagsmenüs werden entsprechend dem zentralen Menüplan vom Kulinarik Team des Unternehmens festgelegt. Das Abendessen kann Betriebsleiter Bruno Beck selbst bestimmen. Auch beim Abendessen haben die Zivildienstleistenden die Auswahl aus Fleisch, vegetarisch und dem Tageshit. Bei den Vorlieben mache die Herkunft der jungen Männer einen grossen Unterschied aus, erklärt Bruno Beck. Die Zivildienstleistenden aus dem Tessin würden am liebsten jeden Tag Teigwaren essen. Bei den Westschweizern kämen Wurstwaren weniger gut an, dafür würden sie viel öfters zu Fisch greifen als ihre deutschsprachigen Kollegen. Allgemein habe die Nachfrage nach Schweinefleisch abgenommen, hält Beck fest.

Sowohl Regionalleiter Sascha Hofstetter wie auch Bruno Beck, der seit 18 Jahren für die Compass Group Schweiz tätig ist und auch in Schwarzsee immer wieder selbst am Herd steht, sind zufrieden mit dem Verlauf des ersten Betriebsjahres. «Es ist ein gut planbarer Betrieb», so Hofstetter. Nach wie vor gibt es im Campus Schwarzsee zwei Küchen: Die Compass Group hat in den Umbau der Küche und den Ausbau des Selbstbedienungsrestaurants als auch der Bar eine halbe Million Franken investiert. Die andere Küche gehört dem Kanton Freiburg und kann von den Vereinen genutzt werden, die sich im Freizeitzentrum des Campus aufhalten. Die Vereine können aber auch im Restaurant der Compass Group essen. «Punktuell haben wir Sportgäste, die unser Angebot nutzen», so Hofstetter. Das Selbstbedienungsrestaurant ist auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Beworben wird das Restaurant aber nicht. «Wir sind mit guten Absichten da und wollen die lokalen Betriebe nicht konkurrenzieren.» Von den elf Mitarbeitenden stammt der Grossteil aus Schwarzsee selbst, den weitesten Arbeitsweg haben eine Mitarbeiterin aus Laupen und Bruno Beck, der in der Region Bern wohnt. «Barbara Wyssbrod vom Zivildienstzentrum hat Wert darauf gelegt, dass die Mitarbeiter aus der Region stammen. Dies war auch unser Anspruch», sagt Sascha Hofstetter. Sie hätten Glück gehabt, weil ein Grossteil der Leute sich direkt bei ihnen beworben habe.

Hauptlieferant der Lebensmittel ist Transgourmet, der die Compass-Group-Restaurants in der ganzen Schweiz bedient. «Unsere Lieferanten werden nach strengen Bedingungen auditiert, zum Schutz der Gäste», erklärt Regionalleiter Sascha Hofstetter. Doch auch einige lokale Produzenten wie zum Beispiel die Bäckerei Fontana für das frische Brot kommen zum Zug.

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Ein Blick hinter die Kulissen

Zum Jahresbeginn öffnen die FN Türen, die normalerweise geschlossen sind. In einer losen Folge erhalten die Leserinnen und Leser Einblicke in Bereiche, die sonst öffentlich nicht zugänglich sind.

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Bisher sind erschienen: In einer Gefängniszelle in Bellechasse (4.1.); Das Warenlager von Manor (5.1.); Mit der Spitex unterwegs (7.1.).

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