Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das Ausland macht’s vor

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Murten Frankreich und Spanien haben soeben entschieden, 90 Kilometer der Hochspannungsleitung von 400 kV durch die Pyrenäen unterirdisch zu verlegen. Damit werde es gemäss einer Medienmitteilung der Interessengemeinschaft «Hochspannung unter den Boden» (HSUB) möglich, diese für beide Länder wichtige Leitung innert nützlicher Frist zu verlegen und durch den kurzen Prozess auch Kosten zu sparen. In der Schweiz hingegen werde im Falle der Leitung Yverdon-Galmiz 32 Jahre und bei Chamoson-Chippis 12 Jahre gewartet.

Schweizweit regt sich gemäss HSUB der Widerstand gegen den Neu- oder Umbau von Hochspannungsleitungen. Projekte von Hochspannungsfreileitungen verletzten wichtige Grundprinzipien der Raumplanung, des Natur- und Landschaftsschutzes.

Veraltete Technologie

Die Gegner von Hochspannungs-Freileitungen bezweifeln nicht, dass die geplanten Leitungen für das Funktionieren des liberalisierten Strommarktes nötig sind. Gezweifelt werde jedoch an einer veralteten, 60-jährigen Technologie. Diese schade der Gesundheit und bedeute einen tiefgreifenden Eingriff in die Schönheit der Schweizer Landschaft.

Die verkabelten Leitungen sind gemäss HSUB nicht 8- bis 15-mal so teuer, sondern 2- bis 3-mal. Das Ausland mache vor, dass es möglich sei. Tausende von Kilometern seien erdverlegt oder im Meer. Auch in Schweizer Städten seien Tausende von Kilometern Kabel im Boden, und Pannen würden innerhalb von Stunden behoben. ess

Mehr zum Thema