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Das Bistum ist wegen des Besuchs von Papst Franziskus in Geldnot

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Die Kosten für den Genfer Gottesdienst mit Papst Franziskus vom 21. Juni belaufen sich auf mehr als zwei Millionen Franken. Das entspricht den jährlichen Ausgaben des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg. Auch eine Woche vor dem Anlass sind immer noch nicht genug finanzielle Mittel vorhanden, wie die Kommunikationsverantwortliche des Bistums, Laure-Christine Grandjean, gegenüber den FN bestätigt.

Sicherheit im Fokus

«Einen Plan B gibt es nicht», sagt sie. «Wir hoffen immer noch, dass wir genügend Spender finden.» Gemäss dem Diö­zesan-Ökonom Jean-Baptiste Henry de Diesbach habe das Budget bereits die Zwei-Millionen-Grenze überschritten. Es betrage 2,2 Millionen Franken, und es fehle voraussichtlich noch ungefähr eine Million. Der Hauptaufwand, nämlich die Hälfte sämtlicher Aufwände, betrifft laut Henry de Diesbach die Sicherheit. Denn für die Betreuung von über 40 000 Personen müssten Sicherheitsleute mobilisiert und Sicherheitsschleusen eingerichtet werden. Aber auch die medizinische Betreuung, das Parkplatzproblem und die Signalisation müssten geregelt werden. Ausserdem bringen 20  Lastwagen die Stühle für den Gottesdienst; insgesamt sind fast 50  Lastwagen nötig. Die Kosten für die Infrastruktur belaufen sich auf 600 000 Franken.

Rund 50 Franken pro Person

«Das Ganze ist sehr kompliziert», so Henry de Diesbach. Pro Person würden die Kosten rund 50 Franken betragen; das sei immer noch weniger als bei einem Konzert. Die vergriffenen Tickets seien allerdings gratis, und es sei gemäss den Vorgaben des Vatikans auch nicht möglich, während der Messe eine Kollekte zu machen. «Unser Bistum ist klein, und es ist uns nicht möglich, einfach eine Million zu verlieren», sagt der Diözesan-Ökonom. Die Messe abzusagen, sei ebenfalls unmöglich, auch weil sämtliche Leistungen bereits bestellt seien. Die Löhne für die involvierten Arbeitskräfte müssten natürlich ebenfalls fristgerecht bezahlt werden. Und so bleibe dem Bistum im Notfall nichts anderes übrig, als das fehlende Geld im Nachhinein zusammenzubringen.

Infos für Spenden: www.diocese-lgf.ch

«Unser Bistum ist klein, und es ist nicht möglich, eine Million Franken zu verlieren.»

Jean-Baptiste Henry de Diesbach

Diözesan-Ökonom

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