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«Das Buch ist viel besser»

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«Das Buch ist viel besser»

Christian Poffet ist begeisterter «Lord of the Rings»-Fan

Christian Poffet aus Rechthalten ist ein grosser Fan des Fantasy-Spektakels «Herr der Ringe». Umso begeisterter war er, als er an die VIP-Premiere des dritten Kinofilms dieser abenteuerlichen Geschichte zwischen Gut und Böse nach Zürich reisen durfte.

Von IMELDA RUFFIEUX

Es war in einem Jubla-Lager im Sommer vor drei Jahren, als ein Kollege Christian Poffet erstmals vom «Herr der Ringe» erzählte. Er zeigte ihm ein Brettspiel und schwärmte ihm vom Buch vor, das man unbedingt gelesen haben müsse. Der damals 14-Jährige bekam das Buch schliesslich zu Weihnachten geschenkt und tauchte ein in die über 1000-seitige Geschichte um das Schicksal des kleinen Hobbits Frodo und seiner Gefährten im Kampf Gut gegen Böse.

Er könne seine Faszination schwer beschreiben, sagte der KV-Lehrling in einem Gespräch mit den FN. «Mir gefällt die Geschichte an sich, aber auch die einzelnen Figuren und was sie erreichen können.»

Er sei vor allem ein Fan des Buches, das er «hundertmal besser» findet als den Film. Aber auch dieser sei «gut gemacht». Am besten gefällt ihm der dritte Teil, in dem sich alles zuspitzt und am Schluss auflöst.

Mit seiner Begeisterung für «Herr der Ringe» ist Christian Poffet nicht allein. In der Jubla Rechthalten sind mehrere andere Leiter, die wie er gerne in die fantastische Welt eintauchen. Die Identifikation mit den Figuren geht zum Teil so weit, dass sie ganze Fantasy-Rollenspiele veranstalten oder sich stundenlang in das Strategie-Spiel zum Buch vertiefen können.

Im letzten Sommer war er zusammen mit vier Kollegen gar an einem Mittelerde-Fest in Leuk. In der dortigen Burg ging es vier Tage lang sehr mittelalterlich zu: vom Essen über die Bekleidung bis hin zur Unterhaltung.

An der VIP-Premiere in Zürich

Über das Internet haben die fünf Freunde auch an einer Ausschreibung teilgenommen und dabei Eintrittskarten für die Vip-Premiere des dritten «Lord of the Rings»-Kinofilms gewonnen. Zu viert sind sie vor rund zehn Tagen nach Zürich gereist. «Es war super», erzählt Christian Poffet, immer noch begeistert.

Nach der Premiere wurden sie in das besonders festlich geschmückte Landesmuseum geführt, wo sie in mittelalterlicher Stimmung verpflegt und unterhalten wurden.

Natürlich sind die vier nicht in «normaler» Kleidung an die Premiere nach Zürich gereist. Christian Poffet trug – nach dem Vorbild eines tapferen Kriegers – eine Kettenhaube, einen Waffenrock und natürlich ein Schwert. Es seien einige sehr schöne Verkleidungen zu sehen gewesen, erzählt er. Oft fast Originalkostüme.

Als Vorbereitung für diesen lang ersehnten Augenblick hat er sich die Teile eins und zwei am Vortag noch einmal auf DVD angeschaut, um für das Spektakel vom Montag gerüstet zu sein.

Vorbild Aragorn

Am besten gefällt dem 17-Jährigen die Figur des Aragorn, «weil er mutig ist und sich vor nichts fürchtet, und auch, weil er die Hoffnung nie verliert und sich immer unter Kontrolle halten kann». Der Waldläufer, der schliesslich zum würdigen König wird, sei deshalb auch eine Art Vorbild für ihn.

Aber auch den Zauberer Gandalf findet er gut, ebenso wie die Figuren Eomer, «ein treuer, tapferer und stolzer Kämpfer, der für sein Land das leben riskiert», und Eowyn: «Diese Frau kämpft, obwohl sie gar nicht müsste.» Und die Hauptfigur Frodo findet er «höllisch tapfer», vor allem, wenn man bedenke, dass Hobbits eigentlich keine Kämpfer und Abenteurer seien.

Kampf für den Frieden

Die Vorwürfe, die ganze Geschichte sei zu kriegerisch, weist er zurück. «Schliesslich kämpfen sie für den Frieden, sie wollen nur das Gute», erklärt er. Die meist gehörte Kritik im dritten Teil war, dass der Schluss zu lange und zu pathetisch geraten sei. «Es war gerade recht», meint der Fan aus Rechthalten und erinnert daran, dass in der Buchvorlage das Ende noch länger ausgefallen ist.

Den ersten Teil der Trilogie hat Christian Poffet mittlerweile dreimal im Kino und mehrfach auf DVD zu Hause gesehen, für den zweiten Teil war er zweimal im Kino und besitzt natürlich auch die DVD – in ausführlicher Version mit allen Extras und Hintergrund-Infos. Die «Rückkehr des Königs» hat er bis jetzt zweimal im Kino gesehen.

Abendstern und Elben-Wörterbuch

Daneben hat sich sein Fan-Artikel-Sortiment neben Spielen auch um Argonath-Statuen, Spielfiguren, weitere Bücher von John Ronald Reuel Tolkien (1892-1973) und eine Gollum-Figur erweitert. Um den Hals trägt er zudem eine Nachbildung des Abendsterns, den die Elbin Arwen dem Waldläufer Aragorn geschenkt hat.

Apropos Elben: Christian Poffet hat auch ein Wörterbuch Elbisch-Deutsch. Zwar beherrscht er die sehr komplizierte Sprache des Waldvolkes (noch) nicht, doch vereinzelte Wörter sind ihm schon geläufig.

Christian Poffet nimmt an, dass sich seine Begeisterung für «Der Herr der Ringe» mit dem Älterwerden wohl etwas legen wird. Die besondere Geschichte wird ihm aber immer gefallen, ist er überzeugt.

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