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Das «Croix-Blanche» ist verkauft

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Gestern Abend ist den Pfarreimitgliedern in Marly ein Stein in der Grösse eines Hotels vom Herzen gefallen. Nach langer und ergebnisloser Suche hat sich für das verwaiste Hotel «Croix-Blanche» endlich ein Käufer gefunden. Es handelt sich dabei um den 28-jährigen Samuel Cotting, dessen Eltern Hubert und Myriam in Marly leben und selber aktive Pfarreimitglieder sind.

Mit Samuel Cotting hat die Pfarrgemeinde einen Käufer gefunden, der allen ihren Wünschen entspricht. Zunächst einmal werden Hotel und Restaurant garantiert weitergeführt. Cotting hat in Lausanne die Hotelfachschule absolviert und arbeitet dort seit mehr als zwei Jahren im «Royal-Savoy». Sofort nach dem Kaufabschluss – der von der Pfarrgemeinde im proppevollen Saal des Croix-Blanche natürlich ohne Gegenstimme und mit frenetischem Applaus gutgeheissen wurde – sollen die Renovationsarbeiten beginnen. Im Juli, also genau ein Jahr nach der Schliessung des defizitären Betriebes, ist die Neueröffnung vorgesehen.
Zum Zweiten bleibt das Hotel in den Händen einer Person, welche in Marly bekannt ist und drittens stimmt auch der Preis mit den Vorstellungen der Pfarreimitglieder überein: Im Vorfeld der Versammlung ist die Verkaufssumme von 887500 Franken vereinbart worden. Zur Erinnerung:Die Gemeinde wollte das Gebäude wegen der hohen Renovationskosten nicht einmal geschenkt haben. Und nach Bekanntgabe des Käufers befand auch Syndic Francis Maillard:«Eine gute Lösung.»

Erlösender Verkauf

Der Verkauf kam zur rechten Zeit und wirkte auf die Versammlungsteilnehmer wie eine Erlösung. Für das Jahr 1999 war im Budget auf dem Posten «Hotel» in der Erfolgsrechnung noch mit einem Gewinn von 23000 Franken gerechnet worden – bei Einnahmen von 880000 Franken. Weil das Hotel aber mitten im Jahr geschlossen wurde, hat sich stattdessen ein Ausgabenüberschuss von 100000 Franken ergeben;und nach Abschreibungen in der Höhe von fast 560000 Franken musste die Bilanz gar einen Verlust von insgesamt 666760 Franken verbuchen.

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