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Das Festival der verlorenen Festivals steht

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Von grossen Festivals wie dem Internationalen Filmfestival oder dem Les Georges bis zu kleinen wie dem Festiwald in Marly, vom grossen Konzertsaal wie dem Fri-Son bis zum kleinen Lokal wie dem Kunstraum WallStreet sitzen sie alle im gleichen Boot: die Kulturveranstalter, deren Anlässe dem Coronavirus zum Opfer gefallen sind. Doch in Freiburg lassen sich die Kulturinstitutionen nicht so schnell unterkriegen: Auf Initiative des Vereins C – Association K, des Dachverbands der professionellen Kulturorganisationen des Kantons, haben sich nicht weniger als 35 Veranstalter aus dem ganzen Kanton zusammengetan und in Rekordzeit ein pandemiekonformes Festival auf die Beine gestellt. Dieses findet vom 4. bis zum 18. Juli beim Restaurant Les Menteurs auf dem Gelände der Blue Factory in Freiburg statt (siehe FN vom 26. Juni).

Gestern haben die Organisatoren das Programm des Festivals bekannt gegeben, das den Titel «Re! – Festival der verlorenen Festivals» trägt. Jeder der 35 Veranstalter steuert einen Programmpunkt bei, vom Konzert bis zum DJ-Abend, von der Tanzperformance bis zur Filmvorführung, von der Ausstellung bis zur Lesung. Zum Auftakt präsentiert etwa das Bollwerkfestival eine Performance von Jeanne Gumy und Anaïs Kauer, während der Jazzclub La Spirale ein Konzert des Trios von Lucien Mullener organisiert. Es folgen unter anderem Konzerte von Florian ­Favre und Frederik Heisler, One Sentence.Supervisor oder A.M.A.K. Ein Bläserquinett des Kammerorchesters Freiburg tritt ebenso auf wie das Akkordeon- und Gesangsduo Christel Sautaux und Marie-Claude Chappuis. Das Filmfestival, Cinéplus und die Brüder Guillaume zeigen Filme, die Fête de la Danse lädt Mélanie Gobet ein, Equilibre und Nuithonie präsentieren Tanz mit Nicole Morel, der Kunstraum WallStreet trägt eine immersive Installation bei, und der Künstlerverband Visarte ist mit Live-Paintings dabei.

Für die Freiburger Künstler

Das Festival entstand in Zusammenarbeit mit dem kantonalen Amt für Kultur, der Agglomeration Freiburg und der Loterie Romande, die auch die Finanzierung übernehmen. Ziel ist, Künstlerinnen und Künstlern, aber auch Technikern und anderen Personen, die hinter den Kulissen des Kulturbetriebs tätig sind, eine Möglichkeit zu geben, trotz dem Coronavirus ihrer Arbeit nachzugehen. Das ganze Programm ist denn auch rein freiburgisch. «Die 35 beteiligten Institutionen zeigen, welche Kraft im Kanton Freiburg von der Kultur ausgeht», schreiben die Organisatoren.

Die Veranstalter setzen alles daran, nicht zum Verbreitungsherd des Coronavirus zu werden. Das Risiko solle so gering wie möglich gehalten werden, schreiben sie. So ist die Besucherzahl auf 300 Personen pro Abend beschränkt. Es gebe auf dem Gelände auch genug Platz, um die Distanzregeln einzuhalten. Alle Anwesenden müssen zudem ihre Kontaktdaten für ein allfälliges Contact Tracing hinterlegen. Der Eintritt ist gratis; wer will, kann mit einer Spende zur Entschädigung der Künstlerinnen und Künstler beitragen.

Blue Factory, Freiburg. Sa., 4. Juli, bis Sa., 18. Juli. Täglich ausser montags, ab 16 Uhr. Di. und Mi. bis 24 Uhr; Fr., Sa. und So. bis 1.30 Uhr. Die Besucherzahl ist auf 300 Personen pro Abend beschränkt, Reservationen sind nicht möglich. Details: www.associationk.ch

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