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Das Jahr, in dem der Süden ans nationale Netz angeschlossen wird

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: URS HAENNI

Zehn Jahre ihres Bestehens haben die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) im vergangenen Jahr feiern können. Zehn Jahre seit der Vereinigung von GFM und TF, zehn Jahre unter dem Zeichen des roten Punktes. In dieser Zeit haben die TPF sich finanziell konsolidiert, den Fahrzeugpark fast vollständig erneuert und generell die Mobilität der Freiburger gefördert.

Und doch kamen die TPF in ihrem Jubiläumsjahr kaum zum Feiern. «Wir haben einfach in einen höheren Gang geschaltet, um die Herausforderungen der Zukunft anzugehen», sagte Verwaltungsratspräsident Christian Castella an der gestrigen Präsentation des Geschäftsberichts.

Vier grössere Baustellen

Diese Herausforderung heisst für das laufende Jahr in erster Linie RER Fribourg/Freiburg. Bis im Dezember soll in einer ersten Etappe die Zugverbindung Bulle–Romont–Freiburg–Bern in Betrieb genommen werden. Oder wie es Castella ausdrückte: «Der Süden des Kantons wird ans nationale Netz angeschlossen.»

Nicht nur die Eisenbahnlinie soll dazu erstellt, sondern auch Buslinien sollen auf diese neue Zugverbindung ausgerichtet werden. Zwischen Bulle und Romont würden Dörfer ganz neu erschlossen, so der Präsident.

Derzeit wird an vier grösseren Projekten gearbeitet: der Eisenbahn-Infrastruktur zwischen Bulle und Romont, der Erweiterung des Telekommunikationsnetzes, der Schaffung einer neuen Abstellanlage für acht Stadler-Zugskompositionen in Givisiez und an der Vergrösserung der Eisenbahn-Werkstätten in Planchy bei Bulle.

Kapitalerhöhung geplant

Das S-Bahn-Projekt RER Fribourg/Freiburg erstreckt sich bis 2014. In dieser Zeit soll auch die Broyeebene von Yverdon her besser an das bestehende Netz angeschlossen werden. Für diese Erweiterung des Netzes wird der Verwaltungsrat den Aktionären Ende Juni an einer ausserordentlichen Versammlung eine Kapitalerhöhung um 17,5 Millionen Franken beantragen. Sie soll den Einstieg der SBB ins Unternehmenskapital ermöglichen.

Zu diesem Zeitpunkt wird der bisherige Direktor Claude Barraz in Pension gehen und durch Vincent Ducrot ersetzt. Im Verwaltungsrat scheidet Claude Lässer aus; Jacques Bourgeois nimmt für ihn Einsitz.

Ein Busdepot in Givisiez?

Auch das Busnetz entwickelt sich stets weiter. Die TPF haben dafür einen Rahmenvertrag mit der Agglomeration Freiburg unterschrieben. Im vergangenen Jahr wurde der Fahrzeugpark im städtischen Netz modernisiert. Gemäss Direktor Barraz seien die neuen Elektro-Trolleybusse ein voller Erfolg. Eine bedeutende Neuerung stellt zudem die Zusammenarbeit mit Gottéron und Olympic für Sportveranstaltungen dar.

Im Moment planen die TPF, die Busgarage in Chandolan zu ersetzen. Man ist dort an seine Grenzen gelangt. Auf der Suche nach einem Ersatzstandort haben die TPF Ende März beschlossen, eine rund 50000 Quadratmeter grosse Parzelle in Givisiez nahe bei der Autobahnausfahrt Freiburg-Süd zu kaufen. Das Grundstück befindet sich in der Landwirtschaftszone und muss noch umgezont werden.

Für die Erweiterung des Eisenbahnnetzes Bulle–Romont–Freiburg–Bern werden dieses Jahr vorerst vier neue Zugkompositionen von Stadler Rail zum Einsatz kommen.Bild zvg

Bilanz: Wieder ein neuer Umsatzrekord

Die TPF haben im vergangenen Jahr eine neue Rekordzahl an Passagieren transportiert. 25,7 Millionen Fahrgäste reisten mit den TPF, 1,3 Millionen mehr als im Vorjahr. Bei einem Gesamtertrag von 118 Millionen Franken resultierte ein Reingewinn von 4,3 Millionen Franken. Die Salärmasse stieg um 3,5 Prozent bei 636 Mitarbeitern. Insgesamt sind dafür die Energiekosten um 7,5 Prozent gesunken.uh

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