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Das Konzessionsgesuch für die neue Sesselbahn an der Kaiseregg liegt auf

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Autor: Imelda Ruffieux

Im heutigen Amtsblatt ist das Konzessionsgesuch für den Bau einer Vierersesselbahn am Hang der Kaiseregg publiziert. Für das Bahnunternehmen in Schwarzsee ist dies ein wichtiger Schritt, wie Verwaltungsratspräsident Felix Bürdel erklärt. «Wir sind relativ gut im Zeitplan.» Das Bahnunternehmen hatte bereits früh Kontakt mit dem Bundesamt für Verkehr. «Dank der speditiven Abwicklung unseres Vorgesuchs sind wir mit der Auflage so früh dran.» Das Dossier sei sehr komplex und umfasse unter anderem mehrere Gutachten (Geologie, Umweltverträglichkeit, Lawinengefahr usw.).

Keine Opposition erwartet

Vier Wochen wird das Gesuch nun aufgelegt. Felix Bürdel hofft, dass keine Einsprachen eintreffen. «Da es sich um den Ersatz von bestehenden Skiliften handelt, die Kapazität und auch die Linienführung gleich bleiben, erwarten wir eigentlich keine Opposition.» Es seien auch keine weiteren Eingriffe in die Natur vorgesehen. Technisch sei alles, was möglich sei, abgeklärt.

Finanzielle Seite stimmt

Zum Konzessionsgesuch musste das Bahnunternehmen auch belegen können, dass die Finanzierung des Projekts sichergestellt sei. «Wir mussten die Rechnungen der letzten fünf Jahre sowie den Finanzplan für die nächsten fünf Jahre vorlegen», führt Felix Bürdel aus.

Das 6,7-Millionen-Franken-Projekt wird finanziert durch Beiträge des Kantons, der Sensler Gemeinden, A-fonds-perdu-Beiträge der vier Pfeiler der Freiburger Wirtschaft (Freiburger Kantonalbank, Groupe E, Kantonale Gebäudeversicherung und TPF) sowie durch eine Aktienkapitalerhöhung von 1,6 Millionen Franken. «Wir mussten dem Bundesamt für Verkehr den Nachweis erbringen, dass die Gesellschaft überlebensfähig ist», erklärt der Verwaltungsratspräsident.

Abbruch im Frühling

Nach der öffentlichen Auflage muss der Kanton sein Okay geben. Felix Bürdel hofft, dass auch diese Bearbeitung reibungslos verläuft. «Denn wir verfolgen einen ehrgeizigen Zeitplan.» Sobald die Wintersaison fertig ist, soll mit dem Abbruch der Skilifte begonnen werden. Dies soll noch bei schneebedeckten Hängen geschehen, um die Pistenfahrzeuge einsetzen zu können. In der wärmeren Jahreszeit müssten dazu Helikopter aufgeboten werden, was die Kosten erhöhen würde.

«Natürlich fangen wir erst mit dem Abriss an, wenn das Konzessionsgesuch genehmigt ist. Wenn so weit aber alles auf guten Wegen ist, kann uns der Bund eine vorzeitige Bewilligung für den Abbruch geben», erklärt Felix Bürdel.

Neue Fundamente

Gemäss Baugesuch beträgt die Fahrstrecke 1149 Meter, die Höhendifferenz ist 393 Meter und es sind zehn Stützen nötig. Es braucht auch neue Fundamente, da die Statik der Vierersesselbahn anders ist als bei den bisherigen Skiliften. Diese stammen aus den 1950er- und 1960er-Jahren und sind am Ende ihrer Lebensdauer. Die neue Bahn wird in der Anfangsphase stündlich 1500 Personen befördern, bei einem möglichen späteren Endausbau 1650 Personen.

Die Arbeiten für die Fundamente sollen im Juli/August ausgeführt werden. «So sind wir für den Beginn der Wintersaison 2011/2012 bereit.»

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