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Das Micarna-Poulet landet in der Eiszeit

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Micarna Bazenheid hat im Jahr 2015 eine Poulet-Glace an der Ernährungsmesse «Anuga» in Köln vorgestellt, und das mit grossem Erfolg. Die mutigen Eis­esser waren überrascht, denn die Glace ist nicht als Dessert, sondern als Apéro gedacht. «Wir haben das Chicken-Gelati ausschliesslich für die Messe hergestellt, es war nie unser Ziel, es zu verkaufen», sagt Deborah Rutz, stellvertretende Leiterin Kommunikation bei der Micarna, im Gespräch mit den ZiG-Reportern. Die Poulet-Glace wurde in den Geschmacksrichtungen Curry mit Ananas, Caramel und Estragon angeboten. Das Eis besteht zu 19 Prozent aus Pouletfleisch, vorwiegend aus Schenkelfleisch. Die Grundidee von diesem Gelati sei es, das Tier möglichst vollständig zu nutzen – ganz getreu dem Motto «from nose to tail». Es gibt aber natürlich auch kritische Stimmen: «So etwas Blödes würde ich nie kaufen!», «Fleisch gehört auf den Grill und nicht ins Eis», sagen manche Migros-Kunden den ZiG-Reportern. In einer Zeit, in der viele Verbraucher versuchen, weniger Fleisch zu konsumieren, wirkt das Chicken-Gelati der Micarna vielleicht tatsächlich etwas deplatziert.

Münchner mögen es kurios

Vielleicht sind wir Schweizer am Ende einfach zu wenig offen und experimentierfreudig. Bei unseren deutschen Nachbarn in der Stadt München gibt es bereits eine erfolgreiche Eisdiele mit viel Auswahl an ausgefallenen Eisvariationen. Oder haben sie schon Bier-, Senf-, Käse- oder gar Weisswurst-Eis gekostet? Der verrückte Eismacher, Matthias Münz aus München, ist mittlerweile sehr bekannt für seine exotischen Eissorten. Seine originelle Eisdiele hebt sich mit ihrem Angebot und ihrer Einrichtung von der Masse ab. Die Eisdiele versetzt einen direkt ins Wunderland. Das Mobiliar ist alles andere als normal, die Stühle sehen aus wie der Thron einer Königin. Ob Döner-Eis, Weisswurst-Eis oder gar Heuschrecken auf Heu-Eis: In seiner Diele sind der Fantasie praktisch keine Grenzen gesetzt.

Auch in Japan bieten die Eisdielen gerne kuriose Eissorten an. Dort gilt das Motto: «Je ausgefallener, desto besser». Haifischflosse, Hochseekrabbe, Tintenfisch, rote Bohnen, Wasabi, Ochsenzunge, sogar Schlangeneis steht im Angebot. Die Glacen verkaufen sich in Japan gut und sind bei den Einheimischen beliebt. Aber schmecken solch spezielle Glacen auch dem Europäer?

Saugnäpfe als Streusel?

Lust auf Eissorten der etwas anderen Art bekommen? Was werden Sie diesen Sommer an Eissorten ausprobieren? Vielleicht wagen Sie ja einen Besuch beim verrückten Eismacher in München, oder gehen sogar nach Japan und bestellen ein Tintenfisch-Eis? Ob man die kleinen Saugnäpfe als Streusel bestellen kann?

Zahlen und Fakten

Einer der führenden Fleischverarbeiter

Die Micarna ist ein Unternehmen der Migros-Gruppe. Sie wurde im Jahre 1958 von Gottfried Duttweiler gegründet und ist einer der führenden Fleischverarbeiter in der Schweiz. Sie beschäftigt rund 2800 Mitarbeiter und hat einen Umsatz von zirka 1,5 Milliarden Schweizer Franken. Rund 80 Prozent der hergestellten Produkte der Micarna gehen in Unternehmen der Migros-Gruppe. Um die Poulet-Glace herzustellen, hat die Micarna mit der Midor zusammengearbeitet. Die Midor wurde 1912 gegründet und 1928 von der Migros übernommen. Heute produziert sie Gebäck, Eiscremes, Snacks und ist der Schweizer Marktführer im Rahmen von Back- und Eiswaren.

Solange Lukas

 

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