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Das Reinigungspersonal des HFR ist erschöpft

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Das Reinigungspersonal des HFR ist wütend. «Wir sind überlastet», sagte eine Angestellte gestern vor dem Eingang des Kantonsspitals. Sie nahm an einer Protestaktion teil, bei der das Reinigungspersonal bessere Arbeitsbedingungen forderte. Vor einigen Jahren waren vier Personen für die Reinigung eines Stockwerks verantwortlich. Seit dem 1. Januar ist es noch eine Person. Das habe dazu geführt, dass die Angestellten – ausschliesslich Frauen – an die Grenzen ihrer physischen und psychischen Kräfte gestossen seien, sagte Gaétan Zurkinden, Regionalsekretär des Verbands des Personals öffentlicher Dienste (VPOD). Der Verband fordert zwei Mitarbeitende pro Stockwerk. Laut Andreas Berger, HFR-Logistik-Leiter ad interim, ist eine solche Aufstockung nicht vorgesehen. Der Arbeitsablauf habe sich geändert, es müsse nicht mehr täglich jedes Detail gemacht werden, so Berger. Eine Angestellte schrieb in einem Text, den der VPOD veröffentlichte, dass es unmöglich sei, qualitativ gut zu arbeiten. «Die Hygiene ist auch mit den Anpassungen sichergestellt», sagte Berger.

Angst vor Privatisierung

Das Reinigungspersonal befürchtet, dass seine Arbeit von einer privaten Firma übernommen wird. Letzte Woche hat das HFR in Tafers die Hauswirtschaft an eine externe Firma übergeben (die FN berichteten). Am Standort in Freiburg arbeitet die Firma Vebego AG mit dem Reinigungspersonal zusammen. Zurkinden zufolge hat das Unternehmen den Mitarbeiterinnen geraten, weniger häufig zu reinigen. Laut Berger ist es die Aufgabe der HFR-Führungskräfte, mit Unterstützung von Vebego sich selber und die Mitarbeitenden weiterzubilden, die Kosten zu reduzieren und so das eigene Personal zu behalten. «Wir möchten eine Privatisierung verhindern», sagte er.

Neben der Gewerkschaft VPOD unterstützt auch der Freiburgische Gewerkschaftsbund (FGB) die Anliegen des Reinigungspersonals. François Ducrest, Präsident des FGB, war am Protest anwesend und kritisierte das Management des Kantonsspitals.

Kurz darauf lief der Generaldirektor des HFR, Marc Devaud, über den Vorplatz des Spitals. Er müsse an eine Sitzung, sagte er zu Gaétan Zurkinden, und: «Wir nehmen ernst, was Sie sagen.» Am kommenden Montag trifft sich die Direktion mit allen Mitarbeitenden der Hotellerie, um Lösungsansätze auszuarbeiten.

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