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Das Rote Kreuz Freiburg lanciert die WG mit Senioren und Studenten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Nicole JEgerlehner

Freiburg Zwei Generationen unter einem Dach: Das möchte das Freiburgische Rote Kreuz mit einem neuen Projekt erreichen. «Ältere Menschen wohnen oft in grossen Häusern, während Studentinnen und Studenten billigen Wohnraum suchen», sagt Pascale Zbinden. Sie ist für das Projekt «Wohnen und Helfen» zuständig. «Die Studierenden können die Seniorinnen und Senioren unterstützen und dafür bei ihnen wohnen» – das ist die Grundidee des Projektes.

Jäten, Einkaufen, Putzen

So kann es sein, dass eine ältere Frau Hilfe im Garten braucht, jemand anders aber Putzhilfe sucht, und eine dritte Person darauf angewiesen ist, dass jemand die Einkäufe erledigt. Aber auch ein Klavierkurs sei vorstellbar. «Da müssen wir flexibel sein und uns der Realität und den Bedürfnissen der Beteiligten anpassen», sagt Pascale Zbinden.

Das Rote Kreuz geht davon aus, dass die Studierenden für einen Quadratmeter Wohnfläche im Monat eine Stunde Arbeit leisten werden – für ein 15 Quadratmeter grosses Zimmer also knapp vier Stunden in der Woche. «Nimmt man einen Stundenlohn von 25 Franken, so entspricht das einer Miete von 370 Franken – das ist korrekt für ein solches Zimmer», sagt Pascale Zbinden.

Individuelle Abmachungen

Welche Arbeiten genau eine Studentin oder ein Student verrichtet, hängt von den einzelnen Abmachungen ab: «Wir begleiten die Paare eng und schauen mit ihnen, dass niemand falsche Vorstellungen hat.» So achtet das Rote Kreuz darauf, dass beide Seiten von Anfang an klar sagen, was sie erwarten und wozu sie bereit sind. «Wichtig ist uns auch, dass niemand ausgenutzt wird – weder die Senioren noch die Studierenden.»

Darum ist es Pascale Zbinden wichtig, dass die Senioren nicht nur eine Arbeitskraft und die Studierenden nicht nur ein billiges Zimmer suchen. «Dieses Projekt braucht auch die Lust, auf andere zuzugehen.»

Das Freiburgische Rote Kreuz sucht mithilfe der Anmeldeformulare und Gesprächen die Paare aus, die zusammenpassen. Zudem begleitet das Rote Kreuz die Wohngemeinschaft während der ganzen Dauer.

Eine interessierte Studentin

Das Projekt «Wohnen und Helfen» wurde vor kurzem ausgeschrieben. Bisher hat sich eine Studentin gemeldet. «Wahrscheinlich wird es schwieriger, Rentner zu finden», sagt Projektleiterin Pascale Zbinden. «Da werden wir mehr Vorurteile und Ängste zu überwinden haben.»

www.croix-rouge-fr.ch: Für mehr Informationen und Anmeldungsunterlagen das Logo «Wohnen Helfen» anklicken.

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