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Das Schlachthaus Zollhaus hat einen zweiten Metzger angestellt

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Autor: Josef Jungo

Im letzten Geschäftsjahr wurden im regionalen Schlachthaus Zollhaus 1101 Tiere geschlachtet. Diese Zahlen gab Präsident Hans Marti, Sangernboden, an der Generalversammlung in Plaffeien bekannt. Die in das Kantonsgrenzen überschreitende Projekt gestellten Erwartungen werden erfüllt, sagte er. Dank Eigenvermarktung können die Genossenschafter Mehrwerte erzielen. Diese Wertschöpfung sei für die Region wichtig. Ebenso habe die Genossenschaft zwei Arbeitsplätze schaffen können.

Zwei Vollzeitstellen

Mit der starken Zunahme der Schlachtungen wurde die Arbeitsbelastung des Metzgers Alex Brülhart zu gross. Auf den 1. Oktober 2009 stellte der Vorstand deshalb den 24-jährigen Metzger Marcel Beyeler, Oberschrot, an, erklärte der Präsident. Gleichzeitig wurden zwischen der Genossenschaft und den Metzgern Arbeitsverträge abgeschlossen. Beide Metzger sind vollzeitlich angestellt. Alex Brülhart macht auf dem angeschafften Computer ebenfalls die Büroarbeiten. Seit dem 1. Oktober 2009 ist die Genossenschaft Schlachthaus Sense-Oberland mehrwertsteuerpflichtig.

Im Schlachthaus Zollhaus lassen auch die Metzger Armin Riedo, Plaffeien, und Rudolf Klaus, Oberschrot, Tiere schlachten. Im Sense-Oberland und im Gebiet Sangernboden gibt es noch sieben lokale Viehkassen, die bei Notschlachtungen froh sind, auf einen verlässlichen Partner zählen zu dürfen.

Mehr Eigenvermarktung

In Notsituationen kann der Schlachtbetrieb auf die Mithilfe von Markus Dürrenmatt zurückgreifen. Die Zunahme der Schlachtungen führt Brülhart teils auch auf die Schliessung des Schlachthofes Freiburg zurück. Die Eigenvermarktung habe zugenommen. Die Genossenschafter und Kunden lassen Tiere im Betrieb in Zollhaus schlachten. Wunschgemäss stellen die Metzger die Portionen bereit. Das Vakuumieren besorgen die meisten Kunden vor Ort selbst. Das Schlachthaus verfügt auch über eine Räucherei.

Die Jahresrechnung erlaubte Abschreibungen in der Höhe von 40 760 Franken sowie Tilgung von Schulden von 19 000 Franken und schloss mit einem kleinen Gewinn von 2410 Franken. Am Ende des fünften Geschäftsjahres betrug das Eigenkapital der Genossenschaft 106 942 Franken.

Die Versammlung konnte das 100. Mitglied der Genossenschaft begrüssen. Die Mitglieder rekrutieren sich etwa zu zwei Dritteln aus dem Sense-Oberland und zu einem Drittel aus der Region Sangernboden. Der Vorstand wurde für eine neue Amtsdauer von vier Jahren bestätigt.

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