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Das «Storchenäscht» wird fünfjährig

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Die Erfolgsgeschichte einer Kinderkrippe

Autor: Von UELI GUTKNECHT

Am Anfang waren es vier Betreuerinnen und 14 Kinder. Heute werden rund 50 Kinder von einem neunköpfigen Team betreut. Rund die Hälfte der Kinder stammt aus Kerzers. Die übrigen verteilen sich auf ein relativ grosses, aus den Gemeinden Ried, Fräschels, Murten, Lugnorre, Wallenbuch, Wileroltigen, Ferenbalm, Gurbrü, Rizenbach, Müntschemier, Ins, Orpund, Laupen und Kallnach bestehendes Einzugsgebiet.Initiantin und Seele der Krippe ist die Kleinkinderzieherin und Leiterin Silke Hössle aus Kerzers. Als sie im Jahr 2002 für ihre beiden Kinder Lisa und Julian keinen geeigneten Platz fand, nahm die Geschichte der Kinderkrippe Storchenäscht ihren Anfang. Im September übergibt sie die Leitung an die bisherige Co-Leiterin Angèle Rudaz. Dem Träger der Krippe – dem gleichnamigen Verein – bleibt Silke Hössle als Präsidentin erhalten.

Bedarfsabklärung

Im Jahr 2001 gab es in Kerzers wenige Möglichkeiten zur familienergänzenden Betreuung. Silke Hössle versuchte, den Gemeinderat für die Schaffung einer Krippe zu begeistern. Sie erstellte ein Grobkonzept, stellte es vor und suchte Verbündete. Das Konzept überzeugte. Die Bedarfsabklärung erbrachte 55 Zusagen für 63 Kinder. Nach vielen Vorarbeiten wurde der Verein am 7. Februar 2002 gegründet.

Hunderte von Fronarbeitsstunden

Schwierig und aufwendig war die Suche nach geeigneten Räumen. Schliesslich wurde der Vorstand in Wileroltigen im alten «Bären» fündig. Die Besitzerfamilie Cornelia und Christian Grossenbacher übernahmen die Umbaukosten. Den Raum der Krippe richteten die Vorstands- und Vereinsmitglieder zusammen mit Freunden und Bekannten mit viel natürlichem Holz, Phantasie und Herzblut in hunderten von Fronarbeitsstunden her.Ziel der Betreuung im «Storchenäscht» ist unter anderem die altersgerechte, dem Entwicklungsstand angepasste Förderung der sozialen, sprachlichen, geistigen und kreativen Fähigkeiten. Die Förderung ist kindzentriert und kindgerecht. Die festgeschriebenen anspruchsvollen Betreuungsgrundsätze setzen ein ausgebildetes Personal voraus. Silke Hössle lehnt deshalb das, nach ihren Angaben da und dort praktizierte Unterschreiten der Mindestlöhne strikte ab. Dies trotz der ständig angespannten finanziellen Lage der Krippe. Diese bildet übrigens auch Lehrtöchter aus.Die Krippe erfüllt sämtliche kantonalen Auflagen des Jugendamtes Bern. Die Leitung steht in ständigem Kontakt sowohl mit dem bernischen wie dem freiburgischen Jugendamt.

Dauerthema Finanzen

Als «Starthilfe» erhielt die Krippe seinerzeit von der «Loterie Romande» 8000 und von der «SEVA-Lotterie» 5000 Franken. Mit Ausnahme der Beiträge der Gemeinde Kerzers erhält die Kinderkrippe Storchenäscht aber seither keine Subventionen und keine Defizitgarantie mehr. Finanzfragen, Überzeugungs- und Öffentlichkeitsarbeit beanspruchen darum auch viel Zeit und Kraft. Silke Hössle bleibt dran und versucht immer aufs Neue, weitere Gemeinden zu Beiträgen zu motivieren. Sie ist überzeugt, dass viele Eltern auf einen Krippenplatz warten, ihn sich aber ohne finanziellen Zustupf durch die Wohngemeinde nicht leisten könnten.Der Wechsel zum zweijährigen Kindergarten nächstes Jahr bedeutet für die Krippe eine neue Herausforderung. Das Durchschnittsalter wird tiefer, die Verweildauer kürzer, und das Betreuungsangebot muss angepasst werden.Jubiläumsfest: Samstag, 25. August, ab 10.30 Uhr mit offiziellen Ansprachen und Mittagessen für Eingeladene. Ab 13.30 Uhr Besichtigung. Für die Kinder gibts Vorstellungen einer Puppenspielerin, Schminken, Rundfahrten mit Pferdegespann, verschiedene Spiele sowie Kuchen, Kaffee und Tee.

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