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«Dem Essen wird zu wenig Beachtung geschenkt»

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Autor: Miro Zbinden

Zwischen Hausaufgaben, der Arbeit und dem Ausgang mit Kollegen noch Zeit zu finden, um sich gewissenhaft zu ernähren, scheint für viele Jugendliche ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Also verschwindet der Schokoriegel beinahe beiläufig im Mund. Mit Cola wird noch einmal kräftig nachgespült. Das spart vielleicht Zeit, gesund ist es sicherlich nicht. Dabei hätten die meisten jungen Menschen schon eine gewisse Ahnung davon, welche Nahrungsmittel eigentlich gut für sie sind, wie die 57-jährige Ernährungsberaterin Hanna Aregger weiss: «Gesunde Ernährung ist für Jugendliche ein grosses Thema. Gerade junge Frauen sind dafür besonders sensibilisiert. Leider ist das heute geltende, wahnartige Schlankheitsideal mit ein Auslöser für das Interesse.»

Keine Ausreden

Untersuchungen der Stadt Basel zufolge soll sogar die Schulbildung eines Menschen mitverantwortlich für sein Essverhalten sein. Jugendliche auf höheren Bildungsstufen sollten sich, glaubt man den Resultaten, deshalb stärker für gesunde Ernährung interessieren. Weshalb ernähren sich dann aber gerade viele Studentinnen und Studenten derart einseitig? Hanna Aregger, die in Schmitten eine Praxis für Ernährung und Bewegung («Vital Hanna Aregger») betreibt, vermutet: «Da der Vorgang der Nahrungsmittelaufnahme selbstverständlich geworden ist, schenkt man ihm zu wenig Beachtung. Man isst häufig im Stehen, unterwegs oder am Arbeitsplatz. Da unsere Verdauung aber bereits im Mund beginnt – sprich mit gutem Kauen – ist Multitasking beim Essen nicht angebracht.»

Essen, ein Lernprozess

Die typischen Ausreden, welche Jugendliche für ihr ungesundes Essverhalten vorbringen, lässt die Ernährungsberaterin nicht gelten: «Wenig Zeit zum Kochen oder ein knappes Haushaltskässeli sind keine Entschuldigungen für eine ungesunde Ernährung.» Viel eher gehe es darum, den Körper mit vielfältiger und vollwertiger Nahrung zu versorgen. «Diese soll dem Körper Gutes tun und bis ins hohe Alter Leistungsfähigkeit und Gesundheit garantieren», erklärt Aregger, die Mutter von zwei jungen Männern ist.

Als Verantwortliche einer Familie sei ihr klar geworden, welche Verpflichtungen man als Mutter habe, damit alle gesund sind, sich wohlfühlen und gut entwickeln können. «Was täglich auf den Tisch kommt, ist in grossem Masse verantwortlich dafür», sagt Hanna Aregger und hofft, dass auch andere sich auf diesen Lernprozess einlassen, an dessen Ende eine lustvolle und gesunde Art der Ernährung steht.

Hanna Aregger.Bild zvg

Ratgeber

Ernährungstipps von Hanna Aregger

Süssgetränke und Junk-Food nicht übermässig konsumieren, da sie zu schnellem und unüberlegtem Zulangen verführen. Lieber viel Wasser trinken und mindestens einen Apfel am Tag zu sich nehmen. Gesunde Ernährung muss weder aufwendig noch teuer sein: Gschwellti mit Gemüsestängeli und Quarkdipp, Spaghetti al Pesto, Risotto und Salate in vielen feinen Variationen… Besser als Diäten sind Nahrungsumstellungen. Einen aus dem Ruder gelaufenen Stoffwechsel bekommt man damit wieder in den Griff. Weitere nützliche Tipps, etwa zum Essrhythmus oder der richtigen Kombination von Lebensmitteln, erhalten Interessierte in einer Ernährungsberatung. mz

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